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Greiner setzt sich ehrgeizige Ziele für Gleichstellung: Bis 2030 soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 40 Prozent steigen

Susanne Winter, MA, 06.03.2023 13:21

KREMSMÜNSTER. Für Greiner, einem der weltweit führenden Kunststoffproduzenten mit Sitz in Kremsmünster und insgesamt 11.000 Mitarbeitern, ist der Internationale Frauentag am 8. März ein wichtiger Anlass, um auf die Notwendigkeit von Chancengerechtigkeit und Gleichstellung hinzuweisen. Bis 2030 soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei Greiner auf 40 Prozent steigen.

Bis 2030 soll bei Greiner der Frauenanteil in Führungspositionen auf 40 Prozent erhöht werden. Am Foto: Mitarbeiterinnen der Greiner-Sparte NEVEON (Foto: Calin Stan)

„Gleichstellung ist nichts, was von heute auf morgen passiert – Unternehmen müssen aktiv etwas dafür tun. Bis 2030 wollen wir bei Greiner den Frauenanteil in Führungspositionen auf 40 Prozent erhöhen. Im Moment sind wir noch lange nicht dort, wo wir sein möchten, aber wir haben die richtige Richtung eingeschlagen. Die Förderung von Diversität ist genau deshalb ein wesentlicher Bestandteil unserer weltweiten Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Axel Kühner, CEO der Greiner AG.

Bei den letzten Erhebungen (2021) lag der Anteil der Frauen in Führungspositionen bei 27 Prozent. Um das ambitionierte Ziel von 40 Prozent zu erreichen, hat Greiner zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet. Im Vorjahr wurde zudem eine konzernweite Arbeitsgruppe zum Thema Diversität, Chancengleichheit und Inklusion eingerichtet, die weitere Impulse liefern soll.

Krabbelstube, Jobsharing und flexible Arbeitsorte

Am Standort Kremsmünster steht den Kindern von Mitarbeitern bereits seit 2003 eine betriebseigene Krabbelstube für Kinder ab einem Jahr zur Verfügung. Innerhalb der Greiner AG können zudem bis zu 80 Prozent der Arbeitszeit von zu Hause beziehungsweise von anderen Orten aus geleistet werden. Durch Jobsharing-Modelle sollen auch Teilzeitkräfte leichter die Möglichkeit erhalten, Führungsaufgaben zu übernehmen. Damit sollen betreuungspflichtige Eltern und insbesondere Frauen bestmöglich unterstützt werden, wenn sie nach der Karenz an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Frauenförderung beginnt bereits bei der Berufsorientierung

Die Greiner AG ist außerdem Gründungsmitglied der MINTality Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, mehr Frauen für MINT-Berufe – also für Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu begeistern. Die Stiftung setzt bereits bei Mädchen ab dem Volksschulalter an, um die Neugierde für Technik spielerisch zu wecken.

„Die Unternehmen brauchen die Talente und Begabungen aller – Mädchen wie Jungen. Leider stehen dem Ausschöpfen der Potentiale von Mädchen häufig noch immer veraltete Rollenbilder und Stereotype im Weg. Mit der Unterstützung der MINTality Stiftung wollen wir einen Beitrag leisten, um bei Mädchen das Interesse für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu fördern“, erzählt Kühner.

„Für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft müssen alle Menschen die gleichen Chancen haben, unabhängig vom Geschlecht. Solange dieses Ziel noch nicht erreicht ist, braucht es den Internationalen Frauentag, um auf die Bedeutung von Gleichstellung aufmerksam zu machen“, sagt Kühner abschließend.


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