ÖGB Kirchdorf kämpft weiter für ein Ende der Preisexplosion
KIRCHDORF AN DER KREMS. Mit einer österreichweiten Aktionswoche, an der sich auch die Region Kirchdorf beteiligt hat, tritt der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) ein weiteres Mal für ein Ende der Preisexplosion bei Lebensmittel, Energie und Wohnkosten ein.

„Als kurzfristige Maßnahme fordern wir ein befristetes Aus bei der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und rigorose Kontrollen durch eine Preiskommission, damit das auch an die Konsumenten weitergegeben wird“, sagt ÖGB-Regionalvorsitzender Bernhard Riedler. Dadurch würde sich eine durchschnittliche Familie mit zwei Kindern etwa 1.100 Euro pro Jahr sparen.
Anti-Teuerungskommission soll Preise kontrollieren
Neben der befristeten Aussetzung der Mehrwertsteuer fordert der ÖGB auch eine Anti-Teuerungskommission, um die Preisanstiege zu stoppen. „Das ist ein Instrument, das sich in der Vergangenheit – gerade in Krisenzeiten – schon öfter bewährt hat und kontrolliert, ob Preiserhöhungen tatsächlich gerechtfertigt sind oder sich Unternehmen einfach nur ein Körberlgeld machen wollen“, erklärt Riedler. Neben den Lebensmittelpreisen belasten auch Mieten und die Energiepreise die Menschen. Der ÖGB fordert deshalb einen Mietpreis-Stopp und einen Deckel auf Strom- und Heizkosten.
Bei der Aktionswoche in Kirchdorf an der Krems und Micheldorf in OÖ haben die Passanten mittels Bodenzeitung ihre Meinung dazu abgegeben, welche Maßnahmen gegen die massive Teuerung ergriffen werden sollen. Dazu gab es vom ÖGB Info-Material zu Forderungen gegen die Preisexplosion.


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