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ST. PANKRAZ. Aus familiären Gründen gab Christoph Schimpl (SPÖ) Ende Jänner seinen Rücktritt vom Bürgermeisteramt in St. Pankraz bekannt. Seither dominieren die Wahlvorbereitungen die Arbeit der Amtsleiterin und Verwaltungsmitarbeiterinnen.

Am 16. Juni wählen die Bürger von St. Pankraz ihren neuen Bürgermeister. Seit Monaten sind die Gemeindemitarbeiterinnen mit den Wahlvorbereitungen beschäftigt. (Foto: Andreas Bittricher)

Plakatständer der SPÖ, ÖVP und FPÖ säumen die Ortseinfahrt nach St. Pankraz. Etwas mehr als zwei Wochen haben die 292 Wahlberechtigten noch Zeit, ihren Favoriten zu bestimmen, bevor sie am Sonntag, 16. Juni, bei ihrem Wunsch-Bürgermeister ein Kreuz setzen. Damit an diesem Wahlsonntag alles reibungslos abläuft, arbeiten Amtsleiterin Renate Huber und ihr Team bereits seit Monaten an der Organisation. „Direkt nach Bekanntwerden des Rücktritts haben wir mit den Wahlvorbereitungen begonnen. Immerhin ist die Wahl sechs Wochen nach Mandatsverzicht des Bürgermeisters auszuschreiben“, berichtet die Amtsleiterin. Im Gegensatz zu regulären Bürgermeisterwahlen, die in Oberösterreich alle sechs Jahre gemeinsam mit den Landtags- und Gemeinderatswahlen abgehalten werden, sind in diesem Fall die Gemeinden selbstständig für die Organisation zuständig.

Auf sich allein gestellt

„Bei geplanten Wahlen wird ein genauer Fahrplan zur Verfügung gestellt ebenso wie Schulungen und Webinare. Auch die Vorbereitungszeit ist länger“, erzählt Renate Huber. Auch jetzt bekämen sie „natürlich Unterstützung“, wie die Amtsleiterin betont. Vorrangig sei man aber auf sich allein gestellt. „Der Wähler sieht die Wahlkarten und das Geschehen am Wahltag. Dass dahinter ein enormer organisatorischer Aufwand liegt, ist kaum sichtbar“, so Huber. Allein die Terminfindung hänge mit etlichen Faktoren zusammen. „Zumindest fallen bei einer solchen außertourlichen Wahl die Gemeinde- und Landtagswahlen weg. Das sind zwei Wahlgänge weniger“, ergänzt der geschäftsführende Vizebürgermeister Reinhold Redtenbacher (FPÖ).

Stichwahl nicht auszuschließen

Falls im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit erreicht wird, findet eine Stichwahl statt. Der Tag der engeren Wahl muss nach spätestens 14 Tagen erfolgen; als Termin wurde dafür der 30. Juni festgelegt. Für Redtenbacher ein wahrscheinliches Szenario.

Das sind die Kandidaten

Für die SPÖ ins Rennen geht Qualitätsmanager Dieter Graßmugg. Der derzeitige geschäftsführende Vizebürgermeister Reinhold Redtenbacher, Baggerfahrer und Landwirt, kandidiert für die FPÖ. Kraftfahrer Stefan Bankler geht für die ÖVP ins Rennen. Wer auch immer das Bürgermeisterbüro bezieht: Themen wie die Finanzlage der Härteausgleichsgemeinde, die Kinderbetreuung und der zweigleisige Ausbau der Pyhrnbahn liegen bereits auf dem Tisch.

Wahlergebnis mit Statements am 16. Juni auf www.tips.at

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