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BEZIRK KIRCHDORF. Die angespannte Lage am Kirchdorfer Arbeitsmarkt setzt sich fort. „Vor allem die Langzeitbeschäftigungslosigkeit steigt weiter und stellt eine große Herausforderung dar“, berichtet Günter Schmied, Geschäftsstellenleiter des Arbeitsmarktservice Kirchdorf.

Ende Jänner waren 1.581 Arbeitsuchende beim AMS Kirchdorf gemeldet. (Foto: DC Studio/stock.adobe.com)

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Kirchdorf beträgt mit Stichtag 31. Jänner (geschätzt) 6,1 Prozent. Das ergibt im Vorjahresvergleich ein Plus von 14,5 Prozent beziehungsweise 200 Arbeitsuchende mehr. „Dem Trend entsprechend, verzeichnen wir auch in unserem Bezirk einen weiterhin spürbaren Anstieg bei den vorgemerkten Arbeitsuchenden“, berichtet AMS-Geschäftsstellenleiter Günter Schmied.

Die Entwicklung der Beschäftigung war im Vergleich zum Vorjahr um -1,1 Prozent rückläufig. Exakt 24.608 Personen waren unselbstständig beschäftigt.

809 offene Stellen

Ende Jänner standen beim AMS Kirchdorf 809 offene Stellen zur Verfügung, um -9 Prozent (-72) weniger als im Vorjahresvergleich. Zudem waren 52 sofort verfügbare Lehrstellen (+15 bzw. +40,5 Prozent) und 53 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (+33 bzw. +165 Prozent) gegenüber dem Vorjahr gemeldet.

„Leider setzen sich die Auswirkungen der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung am oö. Arbeitsmarkt auch 2025 fort. Der starke Anstieg der Arbeitslosigkeit zeigt sich noch immer vor allem in den Bereichen Produktion und Handel. Der stärkste Rückgang an offenen Stellen fällt bei den Arbeitskräfteüberlassern auf. Um diesen unerfreulichen Trend zu stabilisieren, bedarf es laut Experten eines Wirtschaftswachstums von mindestens 1,5 Prozent. Dieses zeichnet sich aus jetziger Sicht noch nicht ab“, so Iris Schmidt, Landesgeschäftsführerin AMS OÖ, zu den aktuellen Entwicklungen.

Mehr lesen: Weiterhin keine Entspannung am oö. Arbeitsmarkt


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