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BEZIRK. Rund 200 Gäste diskutierten im Nationalparkzentrum Molln beim Energy-Day-Finale der SPÖ Oberösterreich mit Landesparteivorsitzendem Martin Winkler über den Ausbau erneuerbarer Energie, steigende Stromkosten und die finanzielle Situation der Gemeinden im Traunviertel.

  1 / 2   Micheldorfs Bürgermeister Horst Hufnagl, Landesrat Martin Winkler und Nationalratsabgeordneter Reinhold Binder bei der Veranstaltung. (Foto: MecGreenie Production OG)

Winkler betonte die Bedeutung eines stärkeren Ausbaus erneuerbarer Energie: „Wir bauen Kombikraftwerke aus Wind und Wasser und machen Oberösterreich damit energieunabhängig. Unser Land braucht mehr günstige Energie“, das besagt der „Winkler-Plan“. Ziel sei es, sowohl Haushalte als auch Gemeinden und Betriebe zu entlasten.

Winkler: „Müssen Gemeinden entlasten“

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Gemeindefinanzen. Winkler verwies darauf, dass eine Senkung der Landesumlagen auf den Bundesschnitt den Gemeinden mehr finanziellen Spielraum bringen würde: „Mit der Senkung der Landesumlagen hätten die Gemeinden rund 220 Millionen Euro mehr.“

In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum sprach Winkler über wirtschaftliche Perspektiven für die Region: „Ich will ein Oberösterreich, in dem es wirtschaftlich wieder aufwärts geht und die Lebensqualität steigt.“

Regionale Stimmen zur Energiepreisentwicklung

Auch Reinhold Binder, Gewerkschafter und Abgeordneter zum Nationalrat, hob die Belastung durch hohe Energiepreise hervor: „Steigende Energiekosten sind für Menschen und Betriebe eine große Belastung. Entscheidend ist der Ausbau regional erzeugter Energie und dauerhaft leistbare Preise.“

Der Kirchdorfer Bezirksparteivorsitzende und Bürgermeister von Micheldorf Horst Hufnagl verwies auf die Situation im Bezirk: „Die Menschen sparen, wo es geht, weil die Energiepreise steigen. Martin Winkler bringt das notwendige Know-how mit, um gegenzusteuern.“


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