Arbeitslosenquote im Bezirk Kirchdorf leicht gesunken
BEZIRK. Beim Arbeitsmarktservice (AMS) Bezirksstelle Kirchdorf waren mit Ende Jänner 1.531 Menschen arbeitslos, das entspricht einer Quote von 5,9 Prozent. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 50 Personen oder 3,2 Prozent gesunken. Der Rückgang liegt über dem Oberösterreich-Schnitt von -0,4 Prozent, die Entwicklung hat sich aber im Vergleich zu den Vormonaten etwas abgeflacht.
Im Jänner wurden 505 Personen neu arbeitslos, 36 weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig konnten 484 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 52 mehr als im Vorjahr. 304 Personen nahmen dabei eine neue Beschäftigung auf. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten blieb mit 24.599 Personen stabil.
Schlierbacher und Kremsmünsterer fanden Arbeit
Die Arbeitslosigkeit verteilt sich regional unterschiedlich: In Pettenbach sank die Zahl der Arbeitslosen um 27 auf 144 Personen, in Vorderstoder stieg sie um sechs auf 16, in Kirchdorf selbst stieg sie leicht um sechs auf 193. Besonders Rückgänge gab es in Schlierbach (-13) und Kremsmünster (-12).
Akademiker häufiger arbeitslos gemeldet
Nach Altersgruppen zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die Arbeitslosigkeit bei den 20- bis 24-Jährigen (-21,3%) und 40- bis 49-Jährigen (-11,1%) rückläufig ist, steigt sie bei den über 60-Jährigen um 22,2 Prozent. Bei der Schulbildung sind Pflichtschulabsolventen (-9,1%) am stärksten rückläufig, während Personen mit akademischer Ausbildung (+22,2%) häufiger arbeitslos gemeldet sind.
Weniger Lehrstellen als Lehrstellensuchende
Beim AMS Kirchdorf waren Ende Jänner 690 offene Stellen verfügbar, 119 weniger als vor einem Jahr. Zudem standen 40 sofort verfügbare Lehrstellen zur Verfügung, während 47 Lehrstellensuchende gemeldet waren. Günter Schmied, Leiter des AMS Kirchdorf betont, dass Fördermöglichkeiten vor Beginn eines Dienstverhältnisses geklärt werden sollten, da rückwirkende Anträge nicht möglich sind.
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