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KREMSMÜNSTER. Das international tätige Unternehmen Greiner Bio-One mit Hauptsitz in Kremsmünster hat den Umfang seiner als nachhaltig bewerteten Laborprodukte weiter ausgebaut. Insgesamt 127 Produkte des Unternehmens sind aktuell mit dem sogenannten ACT Ecolabel zertifiziert, 101 davon wurden Anfang 2026 neu bewertet.

Sebastian Heiner, CEO Greiner Bio-One International GmbH (Foto: Elmar Witt / privat)
Sebastian Heiner, CEO Greiner Bio-One International GmbH (Foto: Elmar Witt / privat)

Die Zertifizierung betrifft Produkte aus dem Bereich Laborbedarf, darunter unter anderem Mikroplatten für Zellkulturen und biochemische Analysen, Lagerungsplatten, Gefrierlagerungsröhrchen, Zentrifugenröhrchen sowie serologische Pipetten.

Bewertungssystem für Umweltwirkungen

Das ACT Ecolabel wird von der Organisation My Green Lab vergeben und dient der Bewertung von Umweltauswirkungen von Laborprodukten. Grundlage ist ein Punktesystem, das verschiedene Kriterien wie Materialeinsatz, Energieverbrauch, Verpackung, Lebensdauer und Recyclingfähigkeit berücksichtigt. Ziel ist es, Produkte hinsichtlich ihrer Umweltleistung vergleichbar zu machen.

Einzelne Produkte mit hoher Bewertung

Laut Unternehmen erzielten insbesondere sogenannte ThinCert HTS Inserts – spezielle Zellkultureinsätze für Laboruntersuchungen – hohe Bewertungen im Zertifizierungsprozess. Auch serologische Pipetten des Unternehmens waren bereits zuvor zertifiziert worden und zählen zu den ersten Produkten dieser Art mit entsprechender Auszeichnung.

Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Produktion

Ein Teil der zertifizierten Produkte wird am Standort Frickenhausen in Deutschland hergestellt. Dort wird laut Unternehmensangaben ausschließlich Energie aus erneuerbaren Quellen genutzt, zusätzlich kommt eine Photovoltaikanlage zum Einsatz.

Hintergrund zu Greiner Bio-One

Greiner Bio-One ist Teil der Greiner AG und in den Bereichen Medizintechnik und Life Sciences tätig. Das Unternehmen beschäftigt mehrere tausend Mitarbeitende und ist international an zahlreichen Standorten vertreten. Ziel der aktuellen Maßnahmen ist es, die Umweltwirkungen von Laborprodukten transparenter darzustellen und langfristig zu reduzieren.


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