Bankenvertreter informieren sich über Bauen im Bestand im Stift Spital am Pyhrn
SPITAL AM PYHRN. Im ehemaligen Stift Spital am Pyhrn fand ein Fachtreffen von Bankenvertretern aus mehreren Bundesländern zum Thema „Bauen im Bestand“ statt. Im Mittelpunkt stand die Finanzierung und Revitalisierung bestehender und historischer Gebäude in der Tourismuswirtschaft.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Konzept der „grauen Energie“. Thorsten Krachler (JUFA Bau & FM) erklärte dazu: „Der reine Erhalt von Grundmauern spart pro Projekt im Schnitt zwölf Tonnen Beton und verifizierte zehn Tonnen CO₂.“ Damit werde ein wesentlicher Beitrag zur Ressourcenschonung im Bauwesen geleistet.
Praxisbeispiel aus Spital
Als Praxisbeispiel wurde das JUFA Hotel im Stift Spital am Pyhrn vorgestellt. Es dient als Referenz dafür, wie ein ehemaliges Kloster- und Stiftsgebäude touristisch und wirtschaftlich genutzt werden kann. Die Verbindung von historischer Bausubstanz und Hotelbetrieb wurde dabei als zentrales Element der Standortentwicklung beschrieben.
Historische Gebäude als Urlaubserlebnis
Auch der touristische Aspekt wurde hervorgehoben. JUFA-Gründer Gerhard Wendl betonte: „Es gibt eine klar definierte Zielgruppe, die genau diese authentischen, historischen Urlaubserlebnisse bewusst wählt.“ Die Nachfrage nach Übernachtungen in historischen Gebäuden sei entsprechend hoch.
Das Treffen habe gezeigt, dass Flächenrecycling und die Nutzung bestehender Bausubstanz im Tourismus als relevanter Ansatz für zukünftige Bau- und Nutzungskonzepte gesehen werden.


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