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Greiner trotzt schwierigem Umfeld und investiert weiter

Online Redaktion, 05.05.2026 11:03

KREMSMÜNSTER. Der Kunststoff- und Schaumstoffspezialist Greiner hat sich im Geschäftsjahr 2025 in einem schwierigen Umfeld stabil behauptet. Der Umsatz lag mit rund 1,94 Milliarden Euro nur leicht unter dem Vorjahr. Die breite Aufstellung der Gruppe sorgt für Stabilität.

Greiner AG CEO Saori Dubourg mit CFO Hannes Moser (l.) und COO Marcus Morawietz (r.) (Foto: Andreas Pohlmann)

„Gerade in einem zunehmend herausfordernden Umfeld zeigt sich die Stärke eines resilienten Portfolios“, so Saori Dubourg, CEO der Greiner AG. Ziel sei es gewesen, Stabilität zu sichern und gleichzeitig die strategische Ausrichtung weiterzuentwickeln.

In den einzelnen Divisionen lief die Entwicklung unterschiedlich: Besonders positiv entwickelte sich Greiner Packaging. Neue Kunden und eine stärkere internationale Ausrichtung sorgten für Wachstum. Ein Umsatz von rund 902 Millionen Euro wurde erzielt.

Dagegen standen die Divisionen Greiner Bio-One (Umsatz rund 637 Millionen Euro) und NEVEON (Umsatz rund 408 Millionen Euro) stärker unter Druck. Vor allem regulatorische Änderungen und verlangsamtes Wachstum in Kernmärkten wie den USA belasteten das Geschäft.

Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung des Portfolios hat Greiner entschieden, Greiner Mediscan ab 2026 als eigenständige Division zu führen.

Gezielte Investitionen

Auch bei den Investitionen bleibt die Greiner Gruppe aktiv. Rund 106 Millionen Euro flossen 2025 in Standorte, Effizienzsteigerungen sowie Digitalisierung und Innovation. „Eine robuste Kostenbasis schafft die Grundlage, auch unter Unsicherheit gezielt investieren zu können“, erklärt CFO Hannes Moser.

Ein Großteil der Investitionen entfiel auf Europa, ergänzt durch gezielte Ausbauprogramme in internationalen Märkten, insbesondere in Nordamerika.

Platin-Status bei Nachhaltigkeit

Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbesserung interner Abläufe. Es gehe darum, die Kompetenzen über die Divisionen und Standorte hinweg noch stärker zu nutzen und weitere Synergien zu realisieren, so COO Marcus Morawietz.

Zentral bleibt auch das Thema Nachhaltigkeit. Greiner wurde erneut mit dem Platin-Status im EcoVadis-Rating ausgezeichnet und zählt damit zu den besten ein Prozent der bewerteten Unternehmen weltweit. Gleichzeitig steigt der Anteil erneuerbarer Energie im Konzern weiter.

Für laufendes Geschäftsjahr gut aufgestellt

Für das laufende Geschäftsjahr sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt. „Wir agieren aus einer Position der Stabilität und gestalten die nächste Entwicklungsphase bewusst und fokussiert“, so CEO Saori Dubourg. „Unser Anspruch ist es, unternehmerische Verantwortung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und zukunftsfähige Wertschaffung dauerhaft miteinander zu verbinden.“


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