Weltmilchtag: Freie Bauern und FPÖ Kirchdorf fordern mehr Unterstützung für heimische Milchwirtschaft
BEZIRK KIRCHDORF. Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni haben die Freien Bauern Oberösterreich und die FPÖ Bezirk Kirchdorf die Bedeutung der heimischen Milchwirtschaft hervorgehoben. Im Mittelpunkt standen dabei Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung sowie die Erhaltung der Kulturlandschaft.

Der Bezirksobmann der Freien Bauern, Erich Hageneder, betonte die tägliche Arbeit der Milchbetriebe im Bezirk. Diese würden trotz steigender Kosten, zunehmender Auflagen und wachsendem Wettbewerbsdruck einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung mit heimischen Lebensmitteln leisten. Aus seiner Sicht seien verlässliche Rahmenbedingungen und ein Abbau von Bürokratie entscheidend für die Zukunft der Betriebe.
Auch FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Michael Gruber verwies auf die Bedeutung regionaler Produktionsstrukturen. Eine starke heimische Milchwirtschaft sichere Arbeitsplätze im ländlichen Raum, trage zur regionalen Wertschöpfung bei und erhalte die bewirtschaftete Kulturlandschaft.
Beide Vertreter sprachen sich für faire Erzeugerpreise, Planungssicherheit sowie eine Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe aus. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Österreich sei ein zentraler Bestandteil der regionalen Lebensmittelversorgung und dürfe aus ihrer Sicht nicht durch internationalen Preisdruck unter Druck geraten.
Zum Weltmilchtag wurde zugleich der Einsatz der Milchbäuerinnen und Milchbauern im Bezirk Kirchdorf gewürdigt.


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