Obmannwechsel beim Reinhaltungsverband Oberes Kremstal
WARTBERG/KREMS. An der Spitze des Reinhaltungsverbandes Oberes Kremstal steht ein Wechsel bevor: Der langjährige Obmann Bernhard Winkler-Ebner tritt mit 1. Oktober in den Ruhestand. Seit 2015 leitete der Inzersdorfer VP-Bürgermeister den Verband. Bis zur Wahl eines neuen Obmanns übernimmt Micheldorfs Bürgermeister Horst Hufnagl (SPÖ) die Führung.

In Winkler-Ebners Amtszeit wurden laut Verband unter anderem der Zustand der Kanäle erhoben und Sanierungen mit einem Volumen von rund 4,3 Millionen Euro umgesetzt.
Auch die Kläranlage in Penzendorf wurde schrittweise modernisiert: Dazu zählten die Erneuerung der Steuerungs- und Leittechnik 2016 sowie Sanierungen des Regen- und der Belebungsbecken im Jahr 2020.
Schritt zur Energieautarkie
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Energieversorgung. 2023 installierte der Verband, am Standort der Verbandskläranlage in Penzendorf, eine Photovoltaikanlage mit 313 kWp Leistung sowie einen Stromspeicher mit 150 kW.
Mit der Erneuerung und Erweiterung des Gasspeichers sei 2026 die vollständige Energieautarkie erreicht worden, teilt der Verband mit. Für diese Modernisierungs- und Energieprojekte seien insgesamt rund 1,6 Millionen Euro investiert worden.
Die Vorstandsmitglieder Horst Hufnagl und Franz Karlhuber, VP-Bürgermeister von Wartberg/Krems, danken Winkler-Ebner für dessen langjährige Tätigkeit.








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