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KIRCHHAM. Beinahe hätte es für den Judoverein Union Kirchham den ersten Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse im fast 50-jährigen Vereinsbestehen gegeben.

Max Hageneder (Kirchham) holte sich bei den Judo-Staatsmeisterschaften Silber in der Klasse bis 100 Kilogramm.

U21 EM-Teilnehmer Maximilian Hageneder bekam es in seiner Klasse bis 100 Kilogramm nach drei Vorrundensiegen im Kampf um den Finaleinzug mit dem Wiener Fara Aaron zu tun. Nach einer wahren Nervenschlacht entschieden die Kampfrichter für den Kirchhamer, der somit im Finale gegen den Salzburger Christoph Kronberger auf die Matte musste. Dort ging Hageneder gegen den Favoriten durch Seoi-nage mit Yuko in Führung. Doch zwölf Sekunden vor Schluss zeigte Kronberger seine Spezialtechnik Ko-soto-gari, für die er einen Waza-ari zugesprochen erhielt und somit den Kampf noch gewann.

Für Kirchham starteten zudem Bernhard Beiskammer (als Ältester im Starterfeld) und Simon Aignesberger – beide in der Klasse bis 73 Kilogramm – sowie Daniela Rainer (+78 Kilogramm). Beiskammer und Aignesberger verloren zwar  nach starken Leistungen ihre Erstrundenkämpfe je gegen spätere Medaillengewinner. Nach je einem Sieg in der Trostrunde belegten Beide den guten neunten Platz im mit 28 Startern großen Feld. Rainer hätte von der Auslosung her zwar die Chace auf eine Medaille gehabt, doch die Kirchhamerin erkrankte eine Woche vor der Staatsmeisterschaft und konnte geschwächt leider ihre Kämpfe nicht gewinnen.


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