Kirchhamer Olympia-Hoffnung fällt nach schwerer Verletzung monatelang aus
KIRCHHAM. Im Kampf um den Meistertitel in der 2. Bundesliga musste Union Kirchham einen herben Rückschlag hinnehmen. U23-Staatsmeister Max Hageneder verletzte sich in seinem Kampf schwer.

Beim Auswärtskampf gegen Bischofshofen traf Max Hageneder im letzten Kampf vor der Halbzeitpause auf den ungarischen Legionär der Bischofshofner. Die Beiden zeigten einen Kampf auf höchstem Niveau. Doch dann konnte im Golden Score (Verlängerung) Hageneder bei einem Angriff des Ungarn nicht ausdrehen und verletzte sich dabei am Knie so stark, dass er mit Verdacht auf Bänderriss ins Spital nach Schwarzach gebracht werden musste.
Knie kaputt – acht Monate Pause
Bei der MRT-Untersuchung bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen. „Es ist im Knie so ziemlich alles kaputt was kaputt sein. Kreuzband, Seitenbänder und Meniskus sind gerissen. Laut Auskunft der Ärzte wird Max mindestens acht Monate außer Gefecht sein“, so sein Vater Max Hageneder. Das ist doppelt bitter, weil der Kirchhamer gerade in die Olympia-Vorbereitung starten wollte. Demnächst standen große Wettkämpfe wie die Staatsmeisterschaften und ein internationaler Grand Prix ebenso am Programm wie ein Trainingslager in Japan.
Olympia-Traum bleibt bestehen
Der sportliche Traum von Olympia 2020 bleibt aber bestehen. Hageneder, der bisher in der +100 Kilogramm-Klasse gestartet war, hatte in den letzten Wochen sein Gewicht auf 93 Kilogramm reduziert, weil er bei den nächsten Olympischen Spielen in der Klasse bis 90 Kilogramm antreten will. Nun steht natürlich die Regeneration im Mittelpunkt, auch eine Mentaltrainerin soll die Kirchhamer Judo-Hoffnung beim Comeback unterstützen. Die Qualifikationskämpfe für die Olympischen Spiele starten jedenfalls im Sommer 2018. Bis dahin will Hageneder wieder kampfbereit sein.


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