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KIRCHHAM. Die Gemeinde Kirchham fördert ab 1. Jänner den Ausstieg von fossilen Heizsystemen wie Kohle-, Gas- und Ölheizungen bei gleichzeitigem Umstieg auf umwelt- und klimafreundliche Heizsysteme oder einen Anschluss an die örtliche Nahwärme. Pro Gebäude gibt es dafür bis zu 1.000 Euro Ausstiegsprämie.

Kirchhams Bürgermeister Hans Kronberger (re.) und Umweltausschuss-Obmann Stephan Söllner mit dem symbolischen Heizöl-Ausstiegsscheck Foto: Gemeinde

„Leider hat der niedrige Ölpreis wieder viele vom Umstieg abgehalten, daher möchten wir mit unserem „Ausstiegs-Tausender“ ein attraktives Angebot machen, das die Menschen bewegt, endlich zu handeln und effektiv zum Klimaschutz beizutragen“, begründen Umweltausschuss-Obmann Stephan Söllner und Bürgermeister Hans Kronberger die Maßnahme. Sollte jemand bereits auf ein umweltfreundliches Heizsystem umgestiegen sein, aber die Ölheizung noch im Heizraum stehen haben, ist die Gemeinde bereit, die nachweisliche Entsorgung der Ölheizung mit 500 Euro zu fördern. Im Gegenzug werden die zuletzt gewährten Förderungen für die Anschaffung von Photovoltaik und Solaranlagen eingestellt, nur die Dämmung der obersten Geschoßdecke mit maximal 400 Euro bleibt aufrecht.

Jährlich ein Prozent des Budgets für Umweltschutz

Kirchham will, dass keine neuen Ölheizungen in Einfamilienhäusern und Wohnanlagen mehr installiert werden. Dies ist laut Kronberger tatsächlich gelungen. Er und Söllner sind überzeugt: „Die Energiewende kann nur durch Handeln erreicht werden. Dies ist auch die Kernaussage unseres Leitbildes, daher fühlen wir uns verpflichtet, immer wieder konkrete Aktivitäten zum Schutz und Wohl unserer Umwelt und Heimat zu setzen.“

So wurde heuer der Kindergarten und die ehemaligen Posträumlichkeiten von Elektroheizung auf Nahwärmeversorgung umgestellt. Die Gemeinde hat sich in ihrem Energiekonzept freiwillig verpflichtet, jährlich ein Prozent des ordentlichen Haushaltes in Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zu investieren.


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