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KIRCHHAM. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung soll der Beschluss für ein „plastikfreies Kirchham“ fallen. Bereits jetzt will man mit nachhaltigen „Kirchhamer Einkaufstaschen“ die Bürger zum Einkauf im Ort und zum Verzicht aufs Plastiksackerl animieren.

Foto: Gemeinde Kirchham/Lisa Reisenberger
Foto: Gemeinde Kirchham/Lisa Reisenberger

2017 wurde jeder Haushalt mit einer „Kirchhamer Einkaufstasche“ ausgestattet. Seit dem Jahreswechsel werden die Taschen wieder angeboten und sind im Nah&Frisch-Geschäft, beim Bäcker und Fleischhauer sowie am Gemeindeamt zum Preis von einem Euro erhältlich. „Der Kaufpreis geht aber nicht ins Gemeindesäckel, sondern an unseren Sozialfonds,  somit hilft man der Umwelt und der Dorfgemeinschaft“, betont Bürgermeister Hans Kronberger, der sich freut, dass bereits über 100 Taschen verkauft wurden.

Leihgeschirr hilft Veranstaltern Müll sparen

In Kirchham  steht den Vereinen und Organisatoren seit langem auch Keramikgeschirr und Besteck auf Leihbasis zur Verfügung, damit kein Einweggeschirr bei Veranstaltungen und Festen verwendet werden muss. Dieses Angebot wird auch intensiv genutzt.  „Es gibt kaum ein Fest oder Feiern, wo noch von Papptellern und mit Plastikbesteck gegessen wird“, freut sich der Bürgermeister über die umweltbewusste Einstellung seiner Veranstalter.  Diese will er mit ins Boot holen und gemeinsam mit ihnen weitere Maßnahmen zur Müllvermeidung setzen.

Trinkgläser sollen angeschafft werden

Kronberger beabsichtigt unter anderem Trinkgläser anzuschaffen und diese ebenfalls den Vereinen leihweise zur Verfügung zu stellen, damit keine Plastikbecher verwendet und in Folge entsorgt werden müssen. Mit den drei Nahversorgern im Ort sollen Angebote zur Vermeidung von  Wegwerfverpackungen erarbeitet werden. Der Bürgermeister setzt beim Kampf gegen Plastik aber besonders auch auf die aktive Kirchhamer Schul- und Kindergartengemeinschaft, „weil hier Bewusstseinsbildung immer ganz stark forciert und eine hohe Nachhaltigkeit erzielt wird“.


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