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KIRCHHAM. Damit Bienen und blütenbestäubende Insekten zusätzliche Nahrungsquellen im Früh- und Hochsommer bekommen, werden – mit Unterstützung der Gemeinde – drei Meter breite Blühstreifen, aber auch größere mehrjährige Blühflächen angelegt.

Umweltausschussobmann Stephan Söllner, Ortsbauernobmann Anton Pühringer und Imker-Chefin Andrea Cecon freuen sich, dass Jungbauer Christoph Danzer vom „Mayrhof“ 300 Laufmeter Blühstreifen anlegen wird. Foto: Gemeinde

Die Blühstreifen bereichern zudem die landschaftliche Vielfalt, da die früher üblichen „Anger“ (Wiesenstreifen zwischen den Feldern) kaum mehr vorhanden sind. Die Gemeinde fördert diese Maßnahme, indem die Kosten für den Anbau sowie das Saatgut bis zu 250 Euro pro landwirtschaftlichem Betrieb ersetzt werden. Die Idee stammt von Ortsbauernobmann Anton Pühringer, der hofft, „dass wir einige Kilometer solcher Blühstreifen und damit eine spürbare Verbesserung für die Bienen zustande bringen“.

Freude bei den Imkern

Die Gemeinde selbst hat bereits im Vorjahr mit großem Erfolg einige größere Blühflächen angelegt. Andrea Cecon, Obfrau der Kirchhamer Imker, zeigt sich begeistert: „Für uns Imker wie für die Bienen ist das eine enorme Unterstützung, ich bin dafür der Gemeinde wie den Landwirten sehr dankbar!“

Zusätzliche 50 Euro ist es der Gemeinde wert, wenn Bauern an unübersichtlichen Kreuzungen die Maisfelder nicht unmittelbar bis zum Straßenrand wachsen lassen, sondern zwischen Maisfeld und Straße ein Blühstreifen angelegt wird, der somit deutlich bessere Sichtverhältnisse entlang der schmalen Gemeindestraßen gewährleistet. “Wir haben jedes Jahr etliche Diskussionen und immer wieder auch Unfälle durch den hohen Mais. Mit dieser Aktion schaffen wir einen doppelten Nutzen“, so Bürgermeister Hans Kronberger.

Anmeldung bis 19. April

Wer mitmachen will, kann sich bis 19. April am Gemeindeamt anmelden. Die Kostenrückerstattung wird nach erfolgtem Anbau gegen Vorlage der Feldstücksliste aus dem Mehrfachantrag oder/und der Rechnung des Maschinenringes ausbezahlt. Weitere Infos gibt es am Gemeindeamt oder bei Ortsbauernobmann Anton Pühringer.


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