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KIRCHHAM.Nachdem sich der Gemeindevorstand wiederholt mit dem Beitritt zur Kulturhauptstadt „Salzkammergut 2024“ beschäftigt hat und ein Gespräch mit Stefan Heinisch und Eva Maier vom Organisationsbüro sehr positiv verlaufen ist, wurde nun eine Beteiligung einstimmig beschlossen.

Foto: Gemeinde Kirchham
Foto: Gemeinde Kirchham

„Entscheidend war die Klarstellung in den Leitlinien, dass wir 75 Prozent des Mitgliedsbeitrages refundiert bekommen, wenn wir in unserer Gemeinde ein Projekt umsetzen“, begründet Kirchhams Bürgermeister Hans Kronberger die Entscheidung.

Finanzielle Skepsis ausgeräumt

Zudem ist es auch möglich, diese Vorhaben im Rahmen des LEADER-Vereins „Traunsteinregion“ abzuwickeln und EU-Fördermittel zu lukrieren. „Unsere skeptische Haltung war immer nur finanzieller Natur, da wir als kleine Gemeinde ohne touristischen Background wenig Umwegrentabilität generieren können“, erklärt der Bürgermeister und betont, dass die Idee der gemeinsamen Kulturhauptstadt von allen Fraktionen positiv gesehen wird. So wie auch bei allen anderen, sehr erfolgreichen regionalen Zusammenschlüssen (LEADER, INKOBA, Stadtregion Gmunden) will sich Kirchham beim Kulturhauptstadt-Projekt aktiv einbringen und zur Stärkung der Region beitragen.

Chance und Verpflichtung

„Wir sind nun gefordert, ein entsprechendes Projekt auf die Beine zu stellen, damit auch ein echter Mehrwert für die Dorfgemeinschaft entsteht“, ist sich die Kirchhamer Ortspolitik der Aufgabe bewusst, so Bürgermeister Kronberger. Er sieht in der Beteiligung vor allem die Chance, die Positionierung Kirchhams als Gemeinde mit anerkannt hoher Lebensqualität und ausgeprägtem Umweltbewusstsein weiter ausbauen zu können. Erste Ideen für neue Projekte liegen bereits vor und sollen nach dem Gemeinderatsbeschluss am 25. Juni einer breiten Diskussion und konkreten Entwicklungen zugeführt werden. 


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