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Kirnberg. Der Dorfplatz hat seine beste Zeit längst hinter sich. Daher hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, die Ortsmitte neu zu gestalten. Mitte 2016 wird mit dem Bau begonnen.

Bürgermeister Leopold Lienbacher (links) und Vizebürgermeister Michael Klauser vor dem alten Dorfplatz. Mitte kommenden Jahres wird dort ein neues Ortszentrum errichtet.

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass ein neuer Dorfplatz gebaut werden soll. Bürgermeister Leopold Lienbacher (ÖVP) erklärte gegenüber Tips: „Das alte Bretterpodest ist in die Jahre gekommen.“ Vor mehr als 15 Jahren wurde der Platz errichtet, 2016 wird ein neues Ortszentrum entstehen. „Es soll ein Dorfplatzcharakter entstehen“, so der Ortschef. Neben Infotafeln gibt es höchstwahrscheinlich einen Trinkbrunnen, Bushaltestelle, Grünflächen, Parkplätze und eine E-Tankstelle. „Wir sind schon relativ weit in der Planung“, meinte Lienbacher, der zugleich betonte, „jetzt gehen wir in die Detailplanung, sodass das Projekt Mitte nächsten Jahres umgesetzt werden kann.“ Wie teuer das Projekt kommt, konnte Lienbacher noch nicht sagen. Dazu möchte er noch die endgültige Planung abwarten. „Ich schätze aber, dass es zwischen 200.000 und 400.000 Euro ausmachen wird.

Viele weitere Projekte

Bei der Gemeinderatssitzung wurde neben dem Grundsatzbeschluss für die Neugestaltung des Dorfplatzes auch das Budget und die weiteren Vorhaben für 2016 beschlossen. Die Summe des ordentlichen Haushaltes beläuft sich auf 1.579.300 Euro. Im außerordentlichen Haushalt sind 339.400 Euro vorgesehen. Neben der Ortsplatzgestaltung  stehen weitere Projekte auf der Agenda. Die Volksschule wird um 21.500 Euro mit neuer EDV ausgestattet. Die Modernisierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik geht schneller voran, als ursprünglich geplant. Bereits kommendes Jahr werden die restlichen Laternen umgestellt und das Straßenlaternen-Vorhaben abgeschlossen. Zwei Drittel der Beleuchtungskörper wurden bereits 2015 um 41.000 Euro erneuert. Für 2016 sind 25.800 Euro vorgesehen. „Das Vorhaben, das für drei Jahre geplant war, kann somit um ein Jahr früher abgeschlossen werden“, so Ortschef Lienbacher. Weiters steht der Glasfaserausbau am Programm. Durch reges Interesse der Bevölkerung an schnellerem Internet wird dieses Vorhaben bereits 2016 gestartet. Nach der Zustimmung durch die Regulierungsbehörde wird das Glasfaserkabel vom Wählamt in Mank nach Kirnberg verlegt und an die neu zu errichtenden Internetverteiler angeschlossen. Laut A1 erfolgt der Glasfaserausbau kommendes Jahr. Für das Vorhaben, das mit Gesamtkosten von 160.000 Euro geschätzt ist, sind von der Gemeinde maximal 20.000 Euro vorgesehen.

Pro-Kopf-Verschuldung sinkt

Für die geplanten Vorhaben sind keine Darlehensaufnahmen vorgesehen. Der Schuldenstand der Gemeinde wird daher von 256 auf 219 Euro pro Einwohner sinken.


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