Projekt Radweglückenschluss biegt in die Zielgerade ein
KLAUS. Bald heißt es für die Radfahrer nicht mehr „Endstation“ beim Bahnhof Klaus. 2018 soll der Radweglückenschluss fertiggestellt sein.

„Ich habe zu Beginn meiner Amtszeit versprochen, für den Radweglückenschluss zu kämpfen – nächstes Jahr wird er eröffnet“, ist Bürgermeister Rudolf Mayr (SPÖ) stolz: „Noch heuer werden in unserem Gemeindegebiet die baulichen Maßnahmen abgeschlossen.“
Demonstration gestartet
Der Radweg Steyrtal und der Radweg Kremstal waren in Klaus zu Ende. Eine Demonstration im Sommer 2013 brachte den Stein ins Rollen. Eine „Delegation“ der Gemeinde Klaus und umliegender Orte traf sich, um auf den geforderten Radweglückenschluss zwischen dem Kremstalradweg, Steyrtalradweg und der Pyhrn-Priel-Region mit rund acht Kilometern Länge hinzuweisen. Die Aktion „Sei ned fad, nimms Rad!“ ergänzten die Klauser mit „... doch nur bis Klaus, denn dann ist der Radweg aus“. Das ließ den damaligen Landesrat Franz Hiesl aufhorchen und das Projekt kam gemeinsam mit Landesrat Reinhold Entholzer in die Gänge. Mit acht Millionen Euro wurde projektiert.
Erste Bauarbeiten fertiggestellt
„Zu Beginn waren alle skeptisch. Sehr aktiv war der damalige Sportreferent Werner Graßegger“, berichtet Rudolf Mayr. Der lang ersehnte Radweglückenschluss konnte im Herbst 2015 mit dem Spatenstich besiegelt werden. Bis Ende 2015 wurden die zwei neuen Unterführungen für den zukünftigen Radweg auf der B138 fertiggestellt. Der Radweg im Bereich des Bahnhofes Klaus ist 2016 bereits asphaltiert worden. Sowohl der Abschnitt vom Steyrlinger Bahnhof bis zur Querung über den Stausee als auch der Bereich von der Staumauer bis zum Schloss Klaus, sind ebenfalls asphaltiert, jedoch noch nicht freigegeben.
Vorbereitungen laufen
Der Abschnitt vom Schloss Klaus bis zum Vöest-Kalkwerk wird heuer gebaut und auch der Radweg parallel zur Vöest-Brücke ist noch Baustelle. Nächstes Jahr folgen die Teichlbrücke und der Radweg in St. Pankraz. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die noch offenen Grundeinlöseverhandlungen für diese Etappen. Der Radweg wird erst freigegeben, wenn der Lückenschluss fertiggestellt ist, denn erst dann erfolgt die Beschilderung und eine verkehrstechnische Abnahme.
Fertigstellung bis Ende 2018
Bauherren des Projektes sind die Gemeinden Klaus und St. Pankraz mit fachlicher und finanzieller Unterstützung durch das Land Oberösterreich. Die Fertigstellung ist bis Ende 2018 geplant.


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