Stausee Klaus bleibt den Fischern erhalten
KLAUS/MOLLN. Der Stausee Klaus wird in gewohnter Weise weiter genutzt – sehr zur Freude der ortsansässigen Fischer.

Im Herbst des Vorjahres machten Gerüchte betreffend einer neuen Bewirtschaftungsform des Klauser Stausees die Runde. Es wurde befürchtet, dass der bei Freizeitfischern sehr beliebte See künftig verpachtet wird und folglich keine Tageslizenzen mehr gekauft werden können. Nachdem es bei der Fürstlich Schaumburg-Lippischen Forstverwaltung in Steyrling zu personellen Veränderungen gekommen war, wurde der rund 100 Hektar große See ausgeschrieben.
Beliebtes Fischwasser
Mittlerweile fiel der Entschluss, dieses Kleinod in gewohnter Weise weiter zu nutzen – sehr zur Freude der ortsansässigen Petrijünger. Die kontingentierten „großen Jahreskarten“ waren bereits vor dem Saisonstart am 1. Mai ausverkauft.
Besetzt wird mit regionalen Bachforellen und Seesaiblingen. Äschen, Seeforellen und Regenbogenforellen reproduzieren sich gut und erreichen oft enorme Größen. Aufgrund der Wasserqualität und des natürlichen Nahrungsangebotes gedeihen Futterfische wie Koppen und Erlitze prächtig – und somit auch die Salmoniden.
Gänsesäger und Hecht
Zum Leidwesen des Bewirtschafters, der Fürstlich Schaumburg-Lippischen Forstverwaltung, stellen jedoch die zahlreich gewordenen Gänsesäger und der Hecht eine große Herausforderung dar. Letzterer wird nicht geschont und darf von Tageskartenfischern in unbegrenzter Anzahl entnommen werden. Bezüglich der Salmoniden blieb die Regelung mit fünf pro Tag unverändert. Auch wer sich auf Karpfen versucht, kann belohnt werden. Sollte ein Fischer leer ausgehen, wird er zumindest mit Ruhe und der Schönheit des Gewässers entschädigt.


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