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KLAUS. Es ist das Jahr der Jubiläen in Klaus. Eines davon feiert der Bürgermeister selbst. Rudolf Mayr (SPÖ) ist seit 15 Jahren im Amt. Mit Tips sprach er über die vergangene Zeit und die Zukunft der Gemeinde.

Bürgermeister Rudolf Mayr
Bürgermeister Rudolf Mayr

Tips:Worauf sind Sie stolz?

Rudolf Mayr: Ich bin stolz darauf, was wir in den vergangenen 15 Jahren geschaffen haben. Der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und des Schulstandortes Klaus zur Musikvolksschule, der Wasserleitungsverbund durch alle drei Ortsteile, die Widmung des Betriebsbaugebietes, die flächendeckende Ortskanalisation, die Entwicklung des Lokschuppms, die Schaffung von Baugründen und der Radweglückenschluss. Wir haben viel in die Infrastruktur investiert. Jetzt geht“s darum, das Geschaffene mit den vorhandenen Mitteln sinnvoll zu erhalten. Wichtig war und ist mir die gute Zusammenarbeit aller Parteien. Wir wollen Projekte immer zum Wohle der Bevölkerung umsetzen.

Tips:Was sind aktuelle Herausforderungen der Gemeinde?

Mayr: Leider sind wir eine Abgangsgemeinde. Mit Klaus und Steyrling haben wir zwei getrennte Orte. Durch die doppelten Kosten für die Erhaltung der Infrastruktur geht sich mit der „Gemeindefinanzierung Neu“ kein positives Budget aus.

Tips:Wie ist dieses Problem zu lösen?

Mayr: Mehr Steuern durch Betriebe lukrieren und günstige Wohnmöglichkeiten für Familien schaffen, um eine Erhöhung der Ertragsanteile vom Bund zu erreichen.

Tips:Wird sich für die Bevölkerung in Zukunft etwas ändern?

Mayr: Klaus wird eine ruhigere Gemeinde werden, weil die vierspurige Autobahn den Verkehr durch den Ort entlastet. Wir wollen auch weiterhin die Vereine unterstützen, denn sie sind das Herz einer Gemeinde. Sie lassen die Wirte leben und umgekehrt. Zum Glück haben wir noch in Klaus, Steyrling und Kniewas ein Gasthaus.


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