Feste durchbrechen den Alltag der Bewohner: Erntedank am Tag der Altenarbeit
KLEINZELL. Am Tag der Altenarbeit am 4. Oktober wird im Altenheim Kleinzell gemeinsam Erntedank gefeiert.

„Solche Feste im Jahreskreis sind uns sehr wichtig, denn diese durchbrechen den Alltag der Bewohner“, sagt Heimleiterin Brigitte Pfaller. Das Erntedankfest wird ganz traditionell gefeiert, „so wie es eben früher war und woran sich unsere Bewohner noch erinnern.“ Gemeinsam wird eine Erntekrone gebunden, die beim feierlichen Einzug mit einer Bläsergruppe aus Kleinzell präsentiert wird. Pfarrer Kasimir zelebriert den Gottesdienst in der hausinternen Kapelle und anschließend treffen sich alle zur Agape im Innenhof. „All unsere Feierlichkeiten werden gut angenommen und sind wirklich sehr schön“, freut sich Pfaller schon auf das bevorstehende Erntedankfest.
Engagierte Ehrenamtliche
Das Alten- und Pflegeheim Kleinzell, das heuer das 60-jährige Bestehen feiert, bietet 98 Bewohnern ein angenehmes Zuhause. 110 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Außerdem sind viele Ehrenamtliche aktiv, wie Brigitte Pfaller erzählt. „Die Ehrenamtlichen sind unser Potenzial fürs Haus, damit holen wir uns noch mehr Menschlichkeit rein.“ Da gibt es etwa Liederstunden mit Kleinzellern, Besuchsdienste, Spaziergänge mit Bewohnern, die an Demenz erkrankt sind, das wöchentliche Rosenkranzgebet, die Musikoase oder den Familienchor, der einmal monatlich die Messe gestaltet.
Abwechslung in den Heimalltag bringt auch das Schlosscafe, das vom Arcus Sozialnetzwerk betrieben wird und das sehr gut besucht ist.


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