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KOPFING. Die Kinder aus der Krabbelstubengruppe, den drei Kindergartengruppen und der Hortgruppe in Kopfing konnten hautnah miterleben, wie aus dem Hühnerei ein Küken wird.

  1 / 4   Die Kinder konnten das Heranwachsen und Schlüpfen der Küken beobachten. (Foto: Kindergarten Kopfing)

Tips: Frau Berger, wie kam es zu diesem Projekt?

Berger: Was früher beinahe in jedem Haus oder mindestens im Dorf eine alltägliche Erfahrung war, ist heute für die Kinder ein besonderes Erlebnis. Wir legten zehn Eier in einen Brutapparat. Bereits nach sieben Tagen im Inkubator konnten die Kinder mittels einer Schierlampe feststellen, welche Eier befruchtet waren. Täglich beobachteten sie, wie die Küken in ihren Eiern heranwuchsen. Dabei wurde den Kindern viel Geduld, Vorsicht und Achtsamkeit abverlangt.

Wie viele Küken sind geschlüpft?

Pünktlich 21 Tage nach Brutbeginn konnte das Schlüpfen von vier Küken live miterlebt werden. In der gesamten Kinderbetreuungseinrichtung herrschte große Freude über den flauschigen Nachwuchs. Die ganze Aktion war auch pädagogisch wertvoll, weil die Kinder den Neubeginn des Lebens beobachten konnten. Gleichzeitig wurden sie auch mit dem Tod konfrontiert, da nicht alle Küken ausgeschlüpft sind. Für die Singerl übernahmen die Kinder die Aufgabe, sie mit Futter und Wasser zu versorgen.

Wie geht es jetzt mit dem Projekt bzw. den Küken weiter?

Nach neun Tagen im Kindergarten bekommen die kleinen Singerl nun ein neues Zuhause bei drei ihrer „Aufzuchteltern“ aus der Sonnengruppe. Der Erfolg des Projektes hat uns motiviert, auch nächstes Jahr wieder den Hühnerstall in den Kindergarten zu holen.


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