Mythos Gerechtigkeit
KREMS. Die Volkskultur Niederösterreich lädt zum dritten Diskussionsabend unter dem Generalthema „Neue Mythen“ ins Haus der Regionen in Krems-Stein.

Am 11. Mai 2016 diskutieren Philosophin, Autorin und Coach Lisz Hirn und Rechtsphilosoph, Buchautor und Kolumnist Peter Strasser über Gerechtigkeit. Idee und Konzept der Kremser Kamingespräche stammen von Edgar Niemeczek, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, moderiert wird der Abend von Michael Battisti, ORF Niederösterreich.
Kants Satz aus der Metaphysik der Sitten besagt „Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf Erden leben.“ Gerechtigkeit ist ein Begriff, der uns das ganze Leben lang begleitet. Gerechtigkeitsthemen sind stets aktuell, sei es in der Familie, im Freundeskreis, an der Ausbildungsstätte oder in der Arbeitswelt. In Demokratien beruhen das Recht und seine Anwendung wohl auf einem gemeinsamen Verständnis von Gerechtigkeit. Gegenwärtig steht vor allem das „Gendern“ im Vordergrund einer Gerechtigkeits-Debatte: Quoten, Gleichberechtigung und eine neue Definition der Geschlechterrolle sind wiederkehrende Themen des alltäglichen Lebens. Wie stehen Gleichheit und Gerechtigkeit in Zusammenhang? Was wäre das Ideal von Gerechtigkeit? Beschäftigt „Gerechtigkeit“ die Menschheit schon seit Anbeginn der Zeit? Wird der Terminus Gerechtigkeit inflationär gebraucht? In welchem Zusammenhang stehen Recht und Gerechtigkeit? Wie sinnvoll sind Quoten? Braucht es neue Definitionen der gängigen Geschlechterrollen? Ein spannender Abend ist garantiert. Eintritt frei, Anmeldung erbeten.
11. Mai, 18 Uhr im Haus der Regionen (Donaulände 56, 3504 Krems-Stein): Tel.: 02732 85015; www.volkskultureuropa.org


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