Humor als wirkungsvolle Medizin: 20 Jahre Rote Nasen am Universitätsklinikum Krems
KREMS. Seit mittlerweile 20 Jahren sind die „Roten Nasen“ wöchentlich im Universitätsklinikum im Einsatz. Jeden Mittwoch besuchen die Clowndoktoren die Kinderabteilung und sorgen dort für Heiterkeit.

Sie verschreiben keine Medikamente, ihr Rezept ist der Humor: Seit 20 Jahren bereits sind die „Roten Nasen“ auf der Kinder- und Jugendabteilung des Kremser Krankenhauses im Einsatz. Über 860 Visiten haben die Clowndoktoren bereits durchgeführt und rund 22.000 junge Patienten Angst, Sorgen und Schmerzen ein wenig vergessen lassen. Mit Liedern, Zaubertricks und Scherzen sorgen die Clowns für ein wenig Leichtigkeit im Klinikalltag.
Clowns sind oftmals Psychotherapeuten
„Viele der Clowns sind nicht nur Künstler, sondern von Beruf Psychotherapeuten. Sie arbeiten auch mit den Kindern“, erklärt Harald Andrew Zaunschirm, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde. Zaunschirm begleitet die Arbeit der Clowns selbst schon seit 17 Jahren und würdigte ihre „tolle Arbeit“.
Wunsch nach Ausweitung
Für die langjährige Partnerschaft bedankte sich auch Programmleiterin Elisabeth Dietl von den „Roten Nasen“. Die gute Zusammenarbeit mit dem Krankenhausteam mache die Besuche der Clowndoktoren überhaupt erst möglich. Die regionale Programmleiterin Martina Haslhofer würde sich wünschen, dass in Zukunft auch erwachsene Patienten besucht werden können.


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