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KREMS. Mit neuen Ideen zur Belebung der Innenstadt lässt Unternehmerin und Gemeinderätin Sandra Mayer (Grüne) aufhorchen: Sie organisiert einen Designmarkt und will moderne Verkaufskonzepte wie „Shop in Shop“-Systeme oder Pop-up-Stores in Krems etablieren.

Sandra Mayer lädt von 28. bis 30. Mai zum ersten Designmarkt in die Untere Landstraße 23. Foto: Brandt
„Krems sollte sich ein Beispiel an anderen Städten nehmen“, meint Sandra Mayer. Die Unternehmerin hat sich unter anderem in Wien umgesehen und würde manche Geschäftsideen aus der Bundeshauptstadt gerne nach Krems holen. Ein erster Schritt ist bereits gesetzt: Von 28. bis 30. Mai findet in der Altstadt der erste Designmarkt statt. Im ehemaligen „Syndikat“ (Untere Landstraße 23) bieten insgesamt 18 Aussteller Mode, Schmuck, Möbel, Accessoires und Kulinarik an. Geöffnet ist am Donnerstag von 15 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 9 bis 18 Uhr. Für das derzeit leerstehende „Syndikat“ könnte sich Sandra Mayer ein „Shop in Shop“-System vorstellen. Sechs bis acht Anbieter könnten hier gemeinsam einziehen und sich die Miete teilen, erklärt Mayer das Prinzip. Vorbild sei der Wiener Gerngross auf der Mariahilferstraße. „Leerstand kostet Geld“ Mayer selbst wird ihr Geschäft „Woll.Lust & Fadenspiel“ am Täglichen Markt mit Ende Juni aufgeben. Künftig setzt sie unter anderem auf so genannte Pop-up-Stores. Bei diesem Konzept mieten sich Unternehmen für kurze Zeit in leerstehende Geschäftslokale ein, um dort ihre Waren zu verkaufen. Eine Idee, die sich Mayer ebenfalls für Krems vorstellen kann: „Denn jeder Leerstand kostet auch Geld“.  

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