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KREMS. Im Gewerbegebiet entsteht ein Photovoltaik-Kraftwerk. Umweltbewusste Bürger können Anteile an diesem Kraftwerk erwerben und so dazu beitragen, dass die Stadt Krems ihr Ziel erreicht, bis zum Jahr 2030 die benötigte Energie selbst vor Ort erzeugen zu können.

Stellten das Projekt bei einem Pressegespräch vor: (v. l.) Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ), Franz Wallechner (Verein zur Förderung innovativer Energiesysteme, Umweltgemeinderat Albert Kisling (SPÖ), Firmenchef Wolfgang Schnauer und Umweltgemeinderat Thomas Höhrhan (ÖVP). Foto: Brandt

Der Photovoltaik-Spezialist Schnauer Energietechnik plant auf seinem Firmengelände im Stadtteil Lerchenfeld ein Sonnenkraftwerk zu errichten. Die erzeugte Energiemenge wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die neue Anlage soll rund 40.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen, dies entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von zehn Vier-Personen-Haushalten.

Rendite von zwei Prozent

Das Besondere an diesem Projekt ist die Finanzierung über ein Bürgerbeteiligungsmodell. Interessierte Bürger können Anteile im Wert von jeweils 500 Euro erwerben, insgesamt 160 Stück stehen davon zur Verfügung. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, die jährliche gesicherte Rendite beläuft sich auf zwei Prozent.

Massives Einsparpotenzial

Rund 78 Millionen Euro geben die Kremser laut Magistrat jährlich für Energie aus, vorwiegend wandert das Geld dabei ins Ausland. Dieser Betrag könnte eingespart werden, wenn die Stadt unabhängig von fremden Energieproduzenten wäre. Daher hat sich die Stadtpolitik das ehrgeizige Ziel gesteckt, bis zum Jahr 2030 energieautark zu werden. „Mit der Schnauer-Holding haben wir einen Kooperationspartner gefunden, der uns auf diesem Weg einen großen Schritt weiter bringt“, freut sich Bürgermeister Reinhard Resch.

„Meilenstein erreicht“

Laut Umweltgemeinderat Thomas Höhrhan wird Photovoltaik nun Schritt für Schritt marktfähig. Mit dem Photovoltaik-Kraftwerk „haben wir wieder einen Meilenstein in unserer Energiepolitik erreicht“, erklärt Umweltgemeinderat Albert Kisling. Detallierte Informationen zum Projekt gibt es im Internet auf www.sonnen-kraft-krems.at


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