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Drei Runden vor Meisterschaftsschluss sind in den vier Ligen, in denen Klubs aus dem Bezirk vertreten sind, alle Entscheidungen praktisch gefallen.

  1 / 2   Lengenfeld (in Weiß) sprang mit einem 3:2 über Bergern auf Platz 3 in der 2. Klasse Wachau, da halfen auch die zwei Tore von Andreas Aschauer (rot) nicht, seine Bergerner liefen immer einem Rückstand nach. Foto: www.ewald4rauscher.at

In der 1. Landesliga steht Mannsdorf als Meister fest, der SC Steinertor Krems hat sein Minimalziel 3. Platz – obwohl spielfrei – fast erreicht, weil Leobendorf Kottingbrunn mit 5:1 vom Platz fegte und Spratzern in Retz nur remisierte. Der SV Klement Haitzendorf kommt nach dem 1:1 in Traiskirchen und dem 3:1 von St. Peter gegen Gaflenz zwar jetzt auch rechnerisch nicht mehr vom 15. Platz weg, durch die Konstellationen „oben“ (Sollenau steigt von der Regionalliga in die 1. Klasse Süd ab, Traiskirchen nimmt den Sollenauer Platz ein, keine Amateurmannschaft kommt runter) ist der Klassenerhalt jedoch gesichert.

Damit kommt es nächste Saison in Niederösterreichs höchster Spielklasse zu sechs echten Lokalderbys, nachdem sich der FC Moser Medical Rohrendorf bereits in der Vorwoche mit dem 0:0 in Amaliendorf den Titel in der 2. Landesliga West gesichert hatte. Wie sich die drei Klubs innerhalb von zwölf Kilometern die Heimspiele arrangieren, bleibt interessant…

In der Gebietsliga Nordwest-Waldviertel ist der Meistertitel (rechnerisch) noch nicht vergeben. Allerdings: Sieghartskirchen hat sein Tief überwunden, wahrte mit einem lockeren 4:0 in Gföhl (Endstand bereits nach 39 Minuten) den Respektabstand zu Rehberg (5:0 in Echsenbach mit vier Toren von Bakir Duran!) und Schweiggers. Die vier Punkte Vorsprung sollte die Bradaric-Elf eigentlich nicht mehr aus der Hand geben. Das Restprogramm: Sieghartskirchen empfängt Weißenkirchen und muss nach Zwentendorf, Schweiggers hat Horn und Gerungs als Gegner, beim SV Cardea Rehberg stehen mit Gföhl (4., H) und Weißenkirchen (12., A) zwei Lokalderbys an.

Weil die Regionalliga-Ereignisse bis runter in die 1. Klasse Nordwest-Mitte ihre Auswirkungen zeigen, muss nur der Tabellenletzte runter. Und der stand mit Ziersdorf ja schon längst fest. Aber: Sollte es in der 2. Landesliga Guntersdorf noch erwischen, muss auch der Gebietsliga-Vorletzte absteigen. Und das wäre momentan Zwentendorf, das in die 1. Klasse NW-Mitte käme. Also geht das große Zittern für Droß und Hollenburg weiter, trotz der letzten überraschenden Ergebnisse: Hollenburg schlug in der traditionellen Sonntagsmatinee dank Toren von Gill (2), Salay und Vjekoslav Sitzenberg mit 4:2 (4:1). Droß vermasselte St. Bernhard mit einem 2:0 auf deren Platz sogar die letzten Titelträume. Der Endstand war bereits nach 17 Minuten (Tore: Goldnagl, Gartner) gegeben, die Elf rund um Spielertrainer Hubert Goldnagl ließ sich sogar durch die frühe Rote Karte für Mario Steininger (20., Tätlichkeit) nicht beirren. Die Schlappe der Waldviertler eröffnet jetzt sogar Hadersdorf (diesmal 4:1 über Großweikersdorf) noch die Chance auf den Vizemeister!

Die Titelentscheidung in der 2. Klasse Wachau zugunsten Traismauer fiel in der Vorwoche, als Albrechtsberg sensationell in Getzersdorf als 3:1-Sieger vom Platz ging. Für die heimischen Klubs geht“s nur mehr um den „Bezirksmeister“ hinter den großen Zwei, mit den besten Karten für Lengenfeld nach dem 3:2 über Bergern. 2016/17 wird wieder mit 13 Klubs gespielt: Der ESV Vorwärts Krems will nach zwei unbefriedigenden Jahren in der 3. Klasse Hornerwald (derzeit 10.) wieder einsteigen.


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