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STEINBACH/STEYR/KREMSMÜNSTER. Zum Auftakt des Leader-Projektes HEIMAT=SHARING trafen sich in der Nachhaltigkeitsschmiede in Steinbach an der Steyr Vertreter aus vier Gemeinden zur engeren Vernetzung bei einem Workshop.

Vertreter aus vier Gemeinden kamen in Steinbach an der Steyr zusammen. Foto: Schilcher
Vertreter aus vier Gemeinden kamen in Steinbach an der Steyr zusammen. Foto: Schilcher

Kurz vor der Sommerpause werden in der LEADER-Region Traunviertler Alpenvorland noch einmal Projekte ausgewählt, die in den nächsten Jahren positive Entwicklungen anstoßen und die Lebensqualität im ländlichen Raum steigern sollen. Einige innovative Projekte werden bereits jetzt umgesetzt – eines davon ist HEIMAT=SHARING.

„HEIMAT=SHARING hat das Ziel, in konkreten Projekten sichtbar und erlebbar zu machen, dass Integration ein wechselseitiger Prozess des Aufeinander-Zugehens ist und Zuwanderung eine Chance für eine lebendige, zukunftsorientierte Region darstellt“, erklärt Projektinitiator Siegfried Kristöfl. Engagierte Ehrenamtliche und interessierte Migranten treffen einander, um gemeinsam kulturelle Projekte zu erarbeiten. Diese werden von einem Begleitteam dokumentiert und moderiert. Siegfried Kristöfl zum Grundgedanken hinter HEIMAT=SHARING: „In Zeiten der massiven Globalisierung hat der Begriff Heimat nicht mehr länger die Bedeutung eines Besitztums, sondern einer besonderen Ressource, die durchs Teilen größer wird.“

Gastmahl

In Kremsmünster möchte man das Projekt im Rahmen der Landesgartenschau 2017 präsentieren. Angedacht ist laut Siegfried Kristöfl eine Art „lange Tafel“, an der gemeinsam gegessen wird und das mehrere Male mit unterschiedlichen Gruppen: Kroaten, Kambodschanern, Afghanen und weiteren. Die Gastmahle sollen gemeinsam organisiert und gestaltet werden.


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