Benet-Treffen mit 60 Lehrern aus vier Nationen im Stift Kremsmünster
KREMSMÜNSTER. Das Benedictine Educators' NETwork (BENET) initiiert auf verschiedenen Ebenen Begegnungen unter benediktinischen und zisterziensischen Schulen. Zum diesjährigen Treffen des deutschen Sprachraumes kamen z. B. Vertreter aus Meschede (Westfalen), Mariengarten (Südtirol) oder Disentis (Schweiz) nach Kremsmünster.

Johannes Perkmann, Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation, sprach in einem Hauptvortrag vom „Kloster als dritten Pädagogen“. Neben dem Lehrkörper und dem Schulgebäude übe das Kloster durch seine Architektur und seine geistliche Prägung eine nachhaltige Wirkung auf Schülerinnen und Schüler aus.
Workshops zum Austausch
In mehreren Workshops erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Besonderheiten des Stiftes Kremsmünster und seines Gymnasiums. Katharina Brandstetter, Projektassistentin beim Zukunftsweg der Diözese Linz „Kirche weit denken“, verdeutlichte in einem zweiten Hauptreferat anhand von Geschichten, die das Leben schreibt, wo und wie Gott heute begegnet.
Gemeinsame Gebete
Bei diesem dreitägigen Treffen gab es viele Gelegenheiten zum Austausch, durch den die Pädagogen Anregungen aus anderen Schulen erhielten. Im gemeinsamen Gebet zeigte sich die geistliche Verbundenheit oft recht verschiedener Schulen, die jedoch alle auf dem Lebensprogramm des heiligen Benedikt aufbauen.
Direktor aus der Schweiz dabei
Direktor Roman Walker aus Disentis in der Schweiz nahm zum ersten Mal an einem BENET-Treffen teil und zeigte sich begeistert: „Die benediktinische Spiritualität und Pädagogik ist mir ein großes Anliegen, weshalb ich bereichert durch die vielen Begegnungen in Kremsmünster nach Hause zurückkehre! Mir ist aufgefallen, wie unterschiedlich die Kontexte sind, in denen sich unsere Schulen befinden.“
Teilnehmerin aus Südtirol
Claudia Oberhollenzer aus Mariengarten in Südtirol fiel in den Gesprächen auf, dass die Schulen vor ähnlichen Problemen stehen. „In Kremsmünster beeindruckte mich die Größe des Stiftes, die modernen Schulräume und die Zugänglichkeit der oberösterreichischen Patres.“


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