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Kremsmünsterer Pater präsentiert sein Buch: Die Aktualität der frühen Mönche

David Ramaseder, 27.02.2019 12:10

KREMSMÜNSTER. Das Buch von Pater Bernhard Eckerstorfer „Kleine Schule des Loslassens. Mit den Wüstenvätern durch den Tag“ war Anlass für die Präsentation im Stift Kremsmünster.

Abt Ambros Ebhart, Brunhilde Steger, Pater Bernhard Eckerstorfer, Brigitte Krautgartner, Bischof Maximilian Aichern (v.l.) Foto: Stift Kremsmünster

Im Gespräch zwischen der Journalistin Brigitte Krautgartner und Pater Bernhard Eckerstorfer wurde deutlich, wie viel uns die Wüstenväter heute zu sagen haben. Abt Ambros wies in seiner Begrüßung vor 120 Gästen darauf hin, dass uns die Wüstenväter mit ihren kurzen prägnanten Weisheiten in eine Schule des Lebens im Alltag schicken.

Von der Aktualität der Texte zeigte sich auch Brunhilde Steger vom Tyrolia-Verlag beeindruckt, denn der rechte Umgang mit den eigenen Leidenschaften oder die Schwierigkeiten mit Tod und Sterben haben nach wie vor große Lebensrelevanz. Dabei stellte sie mit Freude fest, dass das Büchlein mit seinen kurzen Erzählungen ein guter Begleiter im Alltag und speziell in der Fastenzeit sei.

Etwas fürs tägliche Leben mitnehmen

Unter den Besuchern war auch Altbischof Maximilian Aichern, der spontan das Wort ergriff. Er dankte Pater Bernhard in seinem Schlusswort für sein literarisches Schaffen. „Mich begleiteten die Weisheiten der frühen Mönche ein Leben lang. Gerade als Abt und dann als Bischof schaute ich öfter in ein Buch mit Sprüchen der Wüstenväter, zeitweise habe ich davon gelebt“, bekannte der 87-jährige Benediktiner. Musikalisch umrahmt wurde die gelungene und stimmungsvolle Veranstaltung vom Klavierspiel der Stiftsorganistin Ingrid Achleitner und Pater Altman Pötsch an der Violine.


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