Kremsmünster ist eine "essbare Gemeinde"
KREMSMÜNSTER. In Oberösterreich gibt es bereits in fast 100 Gemeinschaftsgartenprojekten tausende aktive Hobby-Gärtner – mit weiterhin steigender Tendenz. Die Vielfalt der Gärten ist breit gestreut: Urbane Gärten, Schulgärten, Permakulturgärten, Miet- oder Selbsterntegärten oder Gärten, die von Gemeinden/Organisationen initiiert wurden und teils Inklusion und Integration im Fokus haben. Allen Initiativen gemeinsam ist der Wunsch nach naturnahmen Garteln, nach Verschönerung und Bereicherung des Stadtlebens, nach Selbstversorgung mit „sauberem“ Obst und Gemüse sowie das soziale Miteinander.

Der heurige Austragungsort der Landesgartenschau ist mittlerweile eine „Essbare Gemeinde“ geworden. Das Ziel der Initiative ist es, öffentliche Flächen mit essbaren Pflanzen zu gestalten und zum gemeinsamen Garteln anzuregen. Hierfür gibt es in Kremsmünster mehrere Projekte: zwei Gemeinschaftsgärten, Flächen mit Obstbäumen sowie Beerensträucher und Hochbeete. „Die Gemeinden können eben mehr als Rasenflächen und Zierpflanzen“, meint Landesrat Rudolf Anschober.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden