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KRENGLBACH. Ein quirliges und neugieriges Emu-Junges kann derzeit bei Schönwetter im Zoo Schmiding beobachtet werden. Liebevoll betreut von seinem Papa macht der wenige Wochen alte Laufvogel schon seine Runden.

Der Emu-Nachwuchs im Schmidinger Zoo ist bei Schönwetter schon gut zu beobachten. Foto: Zoo Schmiding

Beim Emu ist Brüten und Kinderaufzucht reine Männersache. Nachdem die Emu-Mamas die Eier gelegt haben, ist für die Emu-Papas 60 Tage Brutzeit angesagt. Und auch die Aufzucht der Jungen ist bei den Emus reine Männersache, für die Emu-Papas beginnt eine Zeit als Alleinerzieher. Und das ist wirklich eine Herausforderung, denn Emus sind als typische Nestflüchter schon in den ersten Tagen sehr quirlig und neugierig.

Zum Glück kann sich der Schmidinger Emu-Papa auf hilfsbereite Tierpfleger verlassen. Sie helfen zumindest tatkräftig bei der Nahrungsbeschaffung, täglich gibt es mehrere kindgerechte Portionen mit geriebenen Karotten, geriebenen Äpfeln, Eiern und fein geschnittenem Salat und zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe.

„Der Emu-Papa macht seine Sache vorbildlich, er hat einen großen Beschützerinstinkt und kümmert sich rührend um seinen Nachwuchs. Dem kleinen Emu scheint es gut zu gehen und er entwickelt sich prächtig“, erzählt Daniela Eder Tierpflegerin im Zoo Schmiding.

Flinkes Riesengefieder

Emus sind nach den afrikanischen Straußen die größten Vögel der Welt. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 1,80 Metern und bringen ein Gewicht von bis zu 50 Kilo auf die Waage. Im Lauf schaffen sie Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern in der Stunde.

Bei Schönwetter sind der Emu-Papa und sein Nachwuchs auf ihrer Anlage im Zoo Schmiding gut zu beobachten.


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