Mountainbiker startete bei 100 Kilometer Laufrennen in Afrika

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Julia Karner Julia Karner, Tips Redaktion, 02.12.2019 18:06 Uhr

KRONSTORF/KAPSTADT. Die Radsaison für den Kronstorfer Mountainbiker Lukas Kaufmann ist zu Ende, was jedoch nicht bedeutet, dass er es sich nun zu Hause auf der Couch gemütlich macht. Kurzerhand verschlug es den jungen Sportler nach Kapstadt in Afrika, um dort beim „Ultra Trail Cape Town“ zu starten.

Durch eine Sportograf Mitarbeiterin bekam der Lukas Kaufmann den Tipp zu diesem speziellen Rennen in Südafrika. Die Teilnehmer konnten dort auf vier verschiedenen Strecken starten: 21, 35, 65 und 100 Kilometer. Kaufmann entschied sich für die längste Strecke, ließ sich dort einen Startplatz organisieren und machte sich spontan auf den Weg nach Kapstadt. „Zum ersten Mal seit 2015, damals startete ich zum ersten Mal auf der 210 Kilometer langen Strecke der Salzkammergut Trophy, war ich richtig nervös vor dem Bewerb“, erzählt Kaufmann.

Start mitten in der Früh

Am Starttag läutete der Wecker um zwei Uhr früh und pünktlich um vier Uhr erfolgte der Startschuss und 328 Sportler aus der ganzen Welt machten sich auf den Weg die 100 Kilometer mit 4300 Höhenmeter zu bezwingen. „Mein Plan war es, die ersten 30 Kilometer möglichst 'gemütlich' zu laufen, dass bedeutet für mich einfach, dass ich jederzeit schneller laufen hätte können ohne große Probleme und an diesen Plan hielt ich mich auch“, erzählt Lukas. Die ersten Highlights kamen bereits nach zehn Kilometer, als die Läufer auf den „Signal Hill“ liefen und bei Kilometer 27 Standen sie am Wahrzeichen von Kapstadt, dem „Table Mountain“. „Als ich dann bei Kilometer 37 den ersten Zeit-Checkpoint um genau eine Stunde unterbot, wusste ich noch immer nicht, ob ich es bis ins Ziel schaffen werde“, so Kaufmann.

Nur 17 Stunden Zeit

Der Lauf ist nämlich nicht nur extrem hart, man hat auch „nur“ 17 Stunden Zeit, um ins Ziel zu kommen. Die ersten 60 Kilometer konnte Lukas Kaufmann in 9 Stunden absolvieren. „Jetzt wusste ich zum ersten Mal, wenn nichts passiert, dann sollte ich es schaffen. 20 Kilometer vor dem Ziel hatte ich dann den ersten richtigen Einbruch, wir hatten den ganzen Tag Temperaturen um die 25 Grad, also etwas wärmer als zu Hause und mein Trinken im Rucksack ging mir aus. Gott sei Dank hatte ich nur noch vier Kilometer bis zur nächsten Labe.“ Die letzten 15 Kilometer gingen vorbei an der Universität von Kapstadt und entlang des Table Mountain. „Ich hatte am Schluss immer ein kleines Ziel vor den Augen, die Medaille für alle Teilnehmer die den Lauf in unter 15 Stunden schaffen. Ohne diesen 'wichtigen Traum' im Kopf wären die letzten Kilometer bestimmt noch einmal schwieriger gewesen, so gab ich jedoch noch einmal alles“, erzählt Lukas. Nach 14 Stunden und 35 Minuten erreichte er das Ziel in Kapstadt. Mit dieser Zeit wurde er bester Österreicher und erreichte den 62. Platz von 328 Startern aus der ganzen Welt – von denen nur 177 das Ziel sahen.

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