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LAAKIRCHEN/ROITHAM. Wohnhaus und Fahrzeug eines Mannes aus Steyrermühl gerieten am Larsamstag, 11. April, in Brand. In beiden Fällen dürften die Brände gelegt worden sein.

Foto: Wolfgang Spitzbart
Foto: Wolfgang Spitzbart

Gegen 15.40 Uhr entdeckte ein Passant in einem Waldstück in Roitham ein in Brand geratenes Fahrzeug. Die verständigte Feuerwehr konnte verhindern, dass sich das Feuer auf den Wald ausbreitete. Das Fahrzeug brannte jedoch vollständig aus. 

Die Polizei versuchte vorerst ohne Erfolg, den Besitzer zu ermitteln. Erst Stunden später konnte ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden ausfindig gemacht werden. Laut seiner Auskunft sei das Fahrzeug zuvor in der Garage seines Wohnhauses abgestellt gewesen.

Alle Laakirchner Feuerwehren im Einsatz

Bei den weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass auch im Wohnhaus des Fahrzeugbesitzers in Steyrermühl an mehreren Stellen ein Brand ausgebrochen war. Das Feuer in der Wohnung hatte sich aufgrund der dortigen Verhältnisse nicht ausgebreitet. Durch den Brand der Polstermöbel und die dadurch entstandenen Rußablagerungen wurde allerdings die gesamte Einrichtung zerstört. Die restlichen Glutnester wurden durch die Feuerwehren gelöscht, es waren alle sechs Laakirchner Feuerwehren im Einsatz. Zur Zeit des Brandes befand sich niemand in der Wohnung.

Umfangreiche Erhebungen laufen

Aufgrund der Spurenlage und der sonstigen Feststellungen an den Tatorten muss in beiden Fällen von einem Fremdverschulden ausgegangen werden. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt OÖ übernommen. Von der Staatsanwaltschaft Wels wurde ein Brandsachverständiger bestellt. Weitere, umfangreiche Erhebungen sind erforderlich.


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