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LAAKIRCHEN. Dr. Hary Merl gilt als Vater der Familientherapie. In der Villa Rosental gab er Einblick in seine Arbeit.

Dr. Hary Merl, Institutsleiter Florian Huemer und Seniorchef Gottfried Huemer Foto: Institut Huemer

Am ersten Tag präsentierte Merl den anwesenden Therapeuten und Beratern das vielfach bewährte und von ihm entwickelte Instrument des „Gesundheitsbildes“. Den zweiten Tag nützte der deutsche Verlag für audio-visuelle Medien „Auditorium Netzwerk“, um einige Interviews mit ihm, seiner Gattin und einem seiner Klienten aufzunehmen.

Merl, mittlerweile im 84. Lebensjahr, erzählte von seiner jüdischen Vergangenheit und dem Horror, den er als kleines Kind im zweiten Weltkrieg erlebt hatte.  Als eines der wenigen jüdischen Kinder überlebte er die Shoa mitten in Wien. Ab 1968 prägte er das Linzer Wagner-Jauregg-Krankenhaus - heute Teil des Neuromed Campus. Er baute dort das Institut für Familientherapie auf und leitete es. Selbst Jude, sprach er auch über seine Liebe zu Jesus und dessen spiritueller Kraft, die ihn bei seinen Begleitungen immer eine sehr wertvolle Hilfe sei. Von vielen als sehr berührend erlebt wurde ein Gespräch zwischen Dr. Merl und seiner Ehefrau über die 63-jährige Ehe und die Liebe.


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