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LAAKIRCHEN. Der Ersatzneubau des Wasserkraftwerks Danzermühl ist bewilligt. Mit der geplanten Inbetriebnahme im Sommer 2019 kann die 2,5-fache Strommenge erzeugt werden.

  1 / 2   Das Wasserkraftwerk Danzermühl wird bis Sommer 2019 ersetzt werden. Foto: Winterleitner/Laakirchen Papier AG

Das Wasserkraftwerk an der Traun liegt am Firmenareal der Laakirchen Papier AG und versorgt aktuell die Papierfabrik mit 16,5 Gigawattstunden Strom pro Jahr. Wegen des nicht mehr optimalen Bauzustandes wurden verschiedene Varianten der Generalsanierung und eine Leistungsoptimierung untersucht. „Ein Ersatzneubau ist aus wirtschaftlichen, aber auch aus ökologischen Gesichtspunkten die beste Lösung“, betont Helmut Sageder, Geschäftsführer der Kraftwerk Laakirchen GmbH.

Staustufen Danzermühl und Kohlwehr werden zusammengelegt

Derzeit wird im Wasserkraftwerk Danzermühl eine Fallhöhe von sieben Metern zur Erzeugung der elektrischen Energie genutzt. Im Zuge des Baus wird die zweite beststehende Staustufe, die Kohlwehr, dazugelegt. Damit erhöht sich die Fallhöhe auf 9,2 Meter. Durch die Verdoppelung der Durchflussmenge ist eine jährliche Stromerzeugung von 44,8 Gigawattstunden möglich, was einem Jahresstrombedarf von rund 10.000 Haushalten entspricht. „Dadurch können wir ab 2019 den Anteil an Fremdstrom aus dem öffentlichen Netz beachtlich reduzieren und damit einen positiven Beitrag zur Erreichung der österreichischen Klimaziele leisten“, so Laakirchen Papier AG-CEO Mark Lunabba. Man rechnet, dass die CO2-Emission gegenüber einem Bezug der gleichen Energiemenge aus einem Steinkohlekraftwerk um 20.052 Tonnen pro Jahr reduziert wird.

Ab Sommer 2019 in Betrieb

Das mit 38,5 Millionen Euro bezifferte Projekt wird eine Bauzeit von mehr als 2,5 Jahren beanspruchen. Die endgültige Inbetriebnahme ist für Sommer 2019 geplant.


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