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LAAKIRCHEN. Mit der Wasserrechtsverhandlung ist man in Lindach bezüglich Hochwasserschutz einen großen Schritt vorangekommen. Die Ausschreibungen könnten im nächsten Jahr beginnen. Der Einreichplan für den Ableitungskanal in Laakirchen-Thal wird in den nächsten Monaten erstellt.

Überflutungen wie im Sommer 2016 sollen künftig verhindert werden. Archivfoto: FF Laakirchen
Überflutungen wie im Sommer 2016 sollen künftig verhindert werden. Archivfoto: FF Laakirchen

Das wasserrechtliche Bewilligungsverfahren für die die beiden Retentionsbecken in der Bachstraße und in Pechleiten, einschließlich Nebenbauwerken, Durchlässen und Ableitungskanälen fand im Schul- und Vereinszentrum Lindach unter großem Interesse von Nachbarn und Grundbesitzern statt. Sachverständige verschiedener Bereiche erstellten gemeinsam die Auflagen für den Bau der ökologisch verträglichen Hochwasserschutzanlagen.

Nun wird der Bescheid erwartet, sobald dieser Rechtskraft erlangt, kann beim Bundesministerium um Fördermittel angesucht werden. Die Ausschreibungen beginnen voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 oder Anfang 2019. Die Arbeiten werden neun bis zwölf Monate in Anspruch nehmen.

Ableitungskanal Laakirchen

Damit Laakirchen Bundesgelder für Hochwasserschutzmaßnahmen in Laakirchen-Thal erhalten kann, wurde der Gemeinde auferlegt, einen Ableitungskanal von Thal durch Laakirchen bis zur Traun zu errichten. Dazu wurden bereits Vorentwürfe vom Zivilingenieurbüro DI Sperrer erstellt, das auch die Einreichunterlagen für das Projekt in Lindach angefertigt hat. Bereits Anfang 2018 soll die Einreichplanung für den Ableitungskanal erfolgen. Mit der Ausführung der Kanalanlage ist etwa 2019/2020 zu rechnen.


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