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LAAKIRCHEN. Einen Rekordumsatz gab es bei der Bilanz-Pressekonferenz der Miba Gruppe zu vermelden. Mit Investitionen will Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer die Weichen für die Zukunft stellen.

Miba CEO F. Peter Mitterbauer (l.I und CFO Markus Hofer bei der Bilanzpressekonferenz Foto: Hermann Wakolbinger)

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Umsatz 888 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresumsatz von 752 Millionen Euro. Diese Steigerung kommt zum überwiegenden Teil aus organischem Wachstum (15,5 Prozent), daneben zu vier Prozentpunkten aus Akquisitionen – negative Wechselkurseffekte haben 1,5 Prozentpunkte an Wachstum gekostet. Alle Geschäftsbereiche der Miba konnten an Umsatz dazugewinnen.

120 Millionen Euro investiert

Im Geschäftsjahr 2017/18 investierte die Miba rund 120 Millionen Euro, davon 80 Millionen Euro in Sachanlagen sowie 40 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Die Forschungsquote der Miba ist traditionell hoch, sie betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,5 Prozent. „Wir wollen auch weiterhin intensiv in die Zukunft der Miba investieren“, bekennt sich F. Peter Mitterbauer zum Wachstumskurs. Mit einer Eigenkapitalquote von 54,3 Prozent seien dafür die besten Voraussetzungen gegeben.

Zukunftsträchtige Geschäftsfelder

So sollen in den kommenden vier Jahren 100 Millionen Euro in neue neue Produktionsstandorte und den Ausbau bestehender Produktionsstandorte in China fließen. Mit der Entwicklung und Produktion von Industriegleitlagern will Miba zudem in ein neues Geschäftsfeld einsteigen. Als ersten Schritt dazu hat man die Industriegleitlagersparte der John Crane Group mit drei Produktionsstandorten in den USA und einem Werk in Deutschland gekauft. Daneben will die Miba Wachstumschancen aus neuen Antriebskonzepten wie der Hybridtechnologie und dem rein batterieelektrischen Fahren nutzen.

400 neue Arbeitsplätze

Seit 2010 hat die Miba in Österreich 1000 Arbeitsplätze geschaffen, in den kommenden drei Jahren wird die Unternehmensgruppe in Österreich 400 zusätzliche Mitarbeiter benötigen – weltweit sind es rund 2000.


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