„22 Gemeinden haben ‚Ja‘ gesagt“
LAIMBACH. Am Pfingstmontag, 21. Mai, wird der „Lebensweg“ offiziell in Braunegg eröffnet. Vor wenigen Tagen wurde das Projekt im Gasthof Schreiner vorgestellt.

„Vor rund zwei Jahren ist die Idee „Lebensweg“ entstanden. Heute sind wird da, um sie zu präsentieren“, so der sichtlich glückliche Initiator Dieter Juster auf der Bühne in Laimbach. Dort, in der Region um Laimbach, werden Wanderer die Lebensweg-Etappe „Liebe der Eltern – Zeugung“ vorfinden. Der Lebensweg führt die bereits bestehenden Rundwanderwege 22 Ysper-Weitentalweg und 625 Kremstalweg zusammen. Auf 260 Kilometern und 13 Wegetappen kann das eigene Leben durchwandert werden – ein- und aussteigen ist überall möglich. Begleiten kann man sich dabei von einem „Tourentagebuch“ lassen, das Tage- und Tourenbuch in sich vereint: Es gibt praktische Informationen und Platz für eigene Einträge. Auch prominente Unterstützung konnte bereits ins Boot geholt werden. In dem Tourentagebuch werden Impulsgedanken, etwa von Adele Neuhauser und Heinrich Staudinger, veröffentlicht. Der Lebensweg möchte ein Projekt sein, das auf bereits vorhandene Infrastrukturen zurückgreift und nachhaltig nützt. Der Schwung, den die Landesausstellung Pöggstall in die Region gebracht hat, soll weiter für Bewegung sorgen. „Wir sind eine Region. Wanderer kennen keine Gemeinde- und Bezirksgrenzen“, so Juster. 22 Gemeinden beteiligen sich am Lebensweg – „sie haben Ja gesagt“, verkündete Veronika Schroll, stellvertretende Obfrau des Vereines Lebensweg. Die Region soll sich künftig dank Lebensweg über viel an Wertschöpfung freuen können. Gastronomen, Land- und Forstwirte, Nahversorger und viele mehr sollen profitieren. Der Lebensweg solle zudem zu einem „Alpbach in lebenskulturellen Dingen“ werden, ließ Juster die Zuhörenden wissen – Symposien zu lebenskulturellen Themen sollen stattfinden. Um die in den Bereichen Tourismus, Dienstleistung und Gewerbe tätigen Personen und Betriebe der beteiligen Lebensweg-Gemeinden einzubinden, wurde ein Partnerprogramm geschaffen. Es soll den touristischen Betrieben helfen, sich optimal zu vernetzen und zu präsentieren. Im Zuge von Exkursionen, Schulungen und gezieltem Erfahrungsaustausch soll neues Wissen vermittelt werden. Ab 21. Mai kann der eigenen Lebensgeschichte „offiziell“ nach-gegangen werden.


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