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Lambach. „Mit beethoven: complete ist es gelungen, Lambach wieder ein Stück weit an seine uralte Identität als Stätte der Hochkultur anzubinden“, ist Organisator Peter Deinhammer zu recht stolz auf das bisher Vollbrachte. Mit Beethovens Neunter hat der Zyklus vorläufig seinen Höhepunkt gefunden.

Für Dirigent Gerald Mair gab´s zum Abschluss – und in Anlehnung an die Landesausstellung – ein Steckenpferd mit neun handgeschmiedeten Hufeisen, in die jeweils die Opuszahl einer Sinfonie eingraviert ist. Foto: Kiniger

Tatsächlich ist Deinhammer für seinen Mut Respekt zu zollen, Beethovens gesamtes Werk aufzuführen und speziell im Rahmen der OÖ Landesausstellung die neun Sinfonien zu präsentieren. Rund 2900 Musikinteressierte kamen im Laufe des Jahres in die Stiftskirche und ließen sich von der Klangvereinigung Wien unter Gerald Mair, den Solisten und dem Linzer Chor E Medio Cantus begeistern und spendeten am Ende der Neunten Sinfonie Standing Ovations. Ganz ist Deinhammers Großprojekt allerdings noch nicht abgeschlossen. „Es fehlen noch vier große Werke: die Missa solemnis, die Napoleonische Schlachtensymphonie „Wellingtons Sieg“, das Oratorium „Christus am Ölberg“ und die Oper „Fidelio“. Das sind alles schwere Brocken, ob wir die als Kammer-musik-Versionen komprimieren und bequem ins kleine Barocktheater verfrachten, oder ob wir uns nochmals zu den großen Originalversionen aufschwingen hängt aber noch von mehreren Faktoren ab“, so Deinhammer.

Beethoven:complete.Appendix

Da 2020 aber ein Beethoven-Jahr wird (der 250. Geburtstag des Komponisten) „wäre es natürlich ein Ziel, bis dahin den „Appendix“ noch abzuarbeiten“, gönnt sich Deinhammer nur eine kurz Verschnaufpause. – „Aber fix ist da noch gar nix!“


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