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LAMBACH. Mit dem Projekt einer Werkschule macht das Bildungshaus ProDiagonal wieder auf sich aufmerksam. Man möchte nämlich nicht nur Veranstaltungen anbieten, bei denen das Publikum Musik und Literatur passiv genießen kann – mit der Werkschule möchte man ein breites Publikum zur Selbsttätigkeit einladen.

Die Aktivisten der Werkschule laden ein, sich das neue Haus anzusehen. Foto: Deinhammer
Die Aktivisten der Werkschule laden ein, sich das neue Haus anzusehen. Foto: Deinhammer

„In jedem Menschen steckt Kreativität, das Schaffen mit den Händen hat unserer Spezies das Überleben gesichert, es hat mit Selbst-Versorgung zu tun, und für sich selber zu sorgen beruhigt und kommt in unserer fremdbestimmten Welt oft viel zu kurz. Das geschaffene Werk der Hände macht Geist und Seele glücklich. Und das ist gar nicht so wenig“, erklärt Peter Deihammer, Initiator, Gründer und Eigentümer der neuen Werkschule.

Die Werkschule ist im Nachbargebäude von ProDiagonal untergebracht, der ehemaligen Neumühle, ein uralter Wirtschaftsstandort, dessen Gründung ins 13. Jahrhundert zurückgeht. Das Haus wurde grundlegend saniert, finanziell unterstützt von der Leaderregion Wels-Land. Auf 250 Quadratmetern sind drei Werkstätten entstanden (für Holz, Textil und Keramik), ein Nebengebäude wurde zu einem Gemeinschaftsraum ausgebaut.

Erster Schnuppertag

Am Samstag, 6. April, findet von 10 bis 16 Uhr der erste Schnuppertag statt. Es werden alle Werkstätten vorgestellt und man kann sich für die ersten Kurse eintragen.


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