Goldhaubenfrauen richten Hilfsfonds ein
WELS-LAND/WELS. Die Goldhaubenfrauen sind für ihr Geschick und ihr soziales Engagement bekannt. Einige haben begonnen Nasen-Mund-Schutzmasken zu nähen und spenden einen Teil aus dem Verkauf.

Seit Tagen viel an der Nähmaschine sitzen die Bezirksobfrau der Goldhauben Romana Haslinger und ihre Tochter Julia aus Bad Wimsbach-Neydharting und Bezirksobfrau-Stellvertreterin Ingrid Müllner aus Lambach.
Fleißige Näherinnen
Mehrere Hundert Masken haben sie schon genäht und unter die Leute gebracht. Alle sind aus Baumwollstoffen doppellagig gefertigt und bei 60 Grad waschbar. Sie sind keine Medizinprodukte, verhindern aber eine größere Verbreitung der Tröpfchen beim Sprechen oder Husten. Sie sind zusätzlich zum Abstandhalten beim Einkaufen vorgeschrieben. Die Nachfrage ist groß, man kommt mit der Produktion kaum nach.
Erster Betrag in den neuen Fond
Die reine Herstellung der Masken ist den Damen aber noch nicht genug. Sie richteten außerdem einen Goldhauben-Bezirks-Hilfsfonds ein, in den Haslinger und Müllner gemeinsam 500 Euro aus den Einnahmen durch die Masken gespendet haben.
Fonds weiter füllen
Nun sind die Ortsgruppen des Bezirkes eingeladen den Fonds weiter aufzufüllen. „Vielleicht haben auch andere Ortsgruppen Einnahmen aus einem Maskenverkauf“, überlegt Ingrid Müllner. „Dieser Fonds kann für eine rasche unbürokratische Hilfe verwendet werden, für Menschen die jetzt in einer Notlage sind. Solche Menschen können sich an die Ortsobfrauen der Goldhaubengruppen oder direkt an die Bezirksobfrau wenden“, bieten die fleißigen Damen an.


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