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LANGENSTEIN/MAUTHAUSEN. Von März bis Oktober finden an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen Themenrundgänge statt. Der nächste Rundgang trägt den Titel „Zwischenräume“.

Das damalige Freibad in St. Georgen an der Gusen; SS-Männer am Beckenrand. Foto: Gedenkdienstkomitee Gusen

Die begleitete Wanderung im Mai 2019 widmet sich dem idyllischen Umfeld der ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen und Gusen und seiner Beziehung zur allgegenwärtigen Gewalt in der Zeit des Terror-Regimes. Verflechtungen in dieser Region gab es damals auf verschieden Ebenen. Die räumliche Nähe der genannten Orte - die Sichtbarkeit des Schreckens für die Menschen, die zu dieser Zeit hier gelebt haben - und die Bedeutung dieser Umstände werden thematisiert: Wer war Zuschauer, wer war Täter, wer war Opfer? Und wie kann man diese Begriffe im Zusammenhang mit dem Umfeld auseinander halten? Wie fließend waren hier die Grenzen? Diesen und anderen Fragen wollen sich Rudolf Haunschmied und Bernhard Mühleder stellen.  

Verflechtungen

„Wesentliche Aspekte sind hier die wirtschaftlichen Verflechtungen der Konzentrationslager mit dem Umfeld. Dabei beschäftigen wir uns mit Aussagen von Personen aus der Region, ihrer Wahrnehmung, ihren Kontakten mit der SS und über Kontakte mit Häftlingen“, lädt Bernhard Mühleder, Mitarbeiter des pädagogischen Teams der KZ-Gedenkstätte, zu diesem Themenrundgang ein.

 

Zwischenräume – Wanderung von der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zum Memorial Gusen

Samstag, 18. Mai, 10 Uhr

Treffpunkt: Steinbruch Wiener Graben, Parkplatz (kurz vor GH Kreuzmühle)

Referenten: Rudolf Haunschmied und Bernhard Mühleder

Die Teilnahme ist kostenlos.


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