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LANGENSTEIN. Mit Dieter Schwarzl schickt die Bürgerliste PRO Langenstein im September einen neuen Spitzenkandidaten ins Rennen um den Bürgermeistersessel. Der ehemalige SPÖ-Funktionär will vor allem das so wichtige Thema Ortszentrum endlich vorantreiben.

Obmann Friedl Stütz (rechts) schickt Dieter Schwarzl in die Bürgermeisterwahl im September.
Obmann Friedl Stütz (rechts) schickt Dieter Schwarzl in die Bürgermeisterwahl im September.
„Ich habe schon lange nach etwas Neuem gesucht. 2009 habe ich aber leider zu spät erfahren, dass eine Bürgerliste antreten wird“, so der Angestellte einer Linzer Bank. Jahrelang war Schwarzl bei der SPÖ aktiv, allerdings ist ihm da „zu wenig weitergegangen“: „Die Ideen wurden zwar gerne gehört, aber nicht wirklich angenommen.“Friedl Stütz bleibt weiterhin PRO-Obmann Was ihm bei der PRO Langenstein besonders zusagt, dass es in so vielen Bereichen Experten gibt. „Wenn man in der Gemeinde mehr zusammenarbeiten würde, könnte man viel erreichen und sogar Kosten sparen.“ Vor allem das Thema Ortszentrum will Schwarzl gemeinsam mit dem Team um Friedl Stütz, der auch weiterhin als Obmann eine tragende Rolle in der Bürgervereinigung übernehmen wird, vorantreiben. Auch ein Jugendtreff liegt dem zweifachen Familienvater am Herzen. Ein solches könnte, wie von der SPÖ vorgeschlagen, beim Sportplatz angesiedelt werden. „Da muss nur endlich was gemacht werden, das Gebäude ist komplett desolat.“ Warum so viele Projekte, die bereits seit längerer Zeit in Planung sind, nicht umgesetzt werden, kann der PRO-Spitzenkandidat nicht nachvollziehen. „Eigentlich steht es um die Finanzen unserer Gemeinden ja gut.“ „Fehlende Infrastruktur ist unser Problem“ Dass Langenstein zu jenen Gemeinden gehört, die mit der größten Abwanderung im Bezirk zu kämpfen haben, führt Schwarzl auf die fehlende Infrastruktur zurück. „Wir haben nur ein Geschäft, kein Café, keinen Treffpunkt für die Jugend und auch nicht für die Senioren“, betont Schwarzl. Sein Ziel ist es, das alles als Bürgermeister von Langenstein zu verändern. Realistisch schätzt er seine Chancen durchaus ein. „Wenn ich später nicht mehr gewählt werde, habe ich allerdings 26 Jahre Bankjob aufs Spiel gesetzt.  

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