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Christa Mayr aus Lasberg geht vor Ostern Eiern mit Farbe und Pinsel an die Schale

Mag. Susanne Überegger, 20.03.2018 17:22

LASBERG. Dass der Briefträger ein Paket mit einhundert Gänseeiern an ihre Tür bringt, kommt bei Christa Mayr aus Grub schon mal vor. Sie bemalt die Eier für die Osterzeit mit Aquarellfarben von Hand – und das mit Leidenschaft.

  1 / 4   Das Bemalen von Gänseeiern hat sich Christa Mayr aus Lasberg zum Hobby gemacht. alle Fotos: Überegger

„Andere freuen sich, wenn ein Packerl mit neuen Schuhen mit der Post kommt – ich mache einen Luftsprung, wenn die bestellten Gänseeier da sind“, lacht die 40-jährige Lasbergerin, die mit Ehemann Johannes, zwei Söhnen und drei Katzen in Grub wohnt.

Seit rund zehn Jahren widmet sich Mayr dem Bemalen von Eiern. Angefangen hat alles mit einem Aquarell-Malkurs.

„Ich dachte mir, das muss auch auf Eiern funktionieren“, bemalte Christa Mayr zuerst Hühnereier. „Später bin ich dann auf Gänseeier umgestiegt. Die sind größer und auf der weißen Schale kommen die Farben optimal zur Geltung.“

Eine Stunde Arbeit je Ei

Zuerst werden die ausgeblasenen Eier mit Essig abgerieben und heiß abgewaschen, damit die Farbe später gut hält. „Dann zeichne ich mit einem Aquarell-Bleistift die Motive nach einer Vorlage vor, etwa Hasen, Blumen, Elfen und Rehe. Danach bemale ich das Ei mit den Aquarellfarben, bevor es an der Luft trocknet und zum Abschluss lackiert wird“, erklärt Mayr, die je nach Aufwändigkeit des Motivs bis zu einer Stunde oder noch länger an einem Ei arbeitet.

Der Großteil wird verschenkt

Das macht sie übrigens bevorzugt nachts, wenn die Kinder schon schlafen: „Dazu brauche ich meine Ruhe“, ist für Mayr das Eier bemalen wie eine kleine Auszeit.

Den Großteil der Eier verschenkt die Lasbergerin, die auch Engel modelliert und Körberl flechtet, rund um Ostern an Verwandte, Freunde und Bekannte. „Die können mittlerweile alle schon einen ganzen Osterstrauch damit dekorieren“, lacht Mayr.

Sie selbst hat nur wenige Ostereier in ihrem Haus aufgehängt: „Die Eier vertragen sich nicht so gut mit Kindern und Katzen.“


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