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WEITENEGG. In vielen natürlichen Gewässern ist dieses Jahr ein vermehrtes Auftreten von Wasserpflanzen zu beobachten – so etwa auch in Weitenegg.

Deutlich zu sehen an der Wasseroberfläche: Die sogenannte Wasserpest.
  1 / 2   Deutlich zu sehen an der Wasseroberfläche: Die sogenannte Wasserpest.

Die warmen Temperaturen hinterlassen ihre Spuren in der heimischen Flora. Während so mancher Pflanzenart Hitze und fehlender Regen im heurigen Jahr stark zugesetzt hat – die Getreideernte verlief etwa für viele Bauern nicht nach Wunsch – finden andere großen Gefallen an den diesjährigen Wetterbedingugen. „Hohe Wassertemperaturen begünstigen das vermehrte Auftreten von Wasserpflanzen, unter anderem auch diverser Algen. Derzeit kommt es in Niederösterreich in verschiedenen Gewässern zu einem deutlich verstärkten Aufwuchs von Wasserpflanzen“, weiß Martin Angelmaier von der Abteilung Wasserwirtschaft des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung. Beobachten lässt sich das etwa auch im Freizeitzentrum Weitenegg. Im dortigen Donausee macht sich die sogenannte Elodea, die auch als Wasserpest bekannt ist, breit. „Die Ursache liegt einerseits in den aktuell hohen Temperaturen, aber auch im milden Winter, der ein weitgehendes Überleben der Wasserpflanzen ermöglichte“, erklärt Angelmaier. Die Wasserpestart, die in Weitenegg und vielen anderen Gewässern wuchert, stammt aus Nordamerika und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt. Sie fühlt sich aufgrund der ähnlichen klimatischen Bedingungen hier wohl. Anders als es ihr Name vermuten lässt, geht von der Wasserpest – im Gegensatz zu Blaualgen (ein Bakterium, das Giftstoffe produziert) – keine Gesundheitsgefährdung für Menschen aus. Das Wasser des Donau-Altarms in Weitenegg erhielt bei den bisherigen Untersuchungen, die im Laufe der Badesaison in Niederösterreich von der AGES für die Bezirksverwaltungsbehörden durchgeführt werden, stets das Prädikat „Ausgezeichnete Qualität“. Eingesehen werden können die Ergebnisse der Untersuchungen der niederösterreichischen Badegewässer auf www.noe.gv.at/noe/Wasserqualitaet_der_niederoesterreichischen_.html


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