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LEMBACH. Mit seinem Album „Ansa Woar“ erklomm Voodoo Jürgens, der neue Stern am Austropophimmel, gerade die Spitze der Charts in Österreich. Noch vor seinem Hype entdeckte das Musikclub-Team den wahrscheinlich am originellsten angezogenen Popstar einer neuen Austropop-Generation.

Mit seinen Singles „Heite grob ma Tote aus“ und „Gitti“ eroberte Voodoo Jürgens die Herzen, mit seinem Album die Ö3-Charts. © Wolfgang Bohusch

Mit seinem geblümten Hemd, den „Gnackfedern“ (Frisur, Anm.) und der unvorteilhaft geschnittenen Opa-Hose wirkt Voodoo Jürgens wie ein verstaubtes Fossil der 1980er Jahre. Dieser Eindruck täuscht: Mit seinem Hit „Gitti“ (ein Duett mit Schauspielerin Eva Billisich) erobert der im breitesten Dialekt singende Künstler aus Tulln (NÖ) gerade die Charts in Österreich und lacht mit seinem Album „Ansa Woar“ aktuell von der Spitze herunter. Musikjournale aus Österreich und Deutschland huldigen ihm und seiner Musik in den höchsten Tönen, in denen gerne auch Vergleiche mit einem Tom Waits oder Bob Dylan gezogen werden. Immerhin: Dem Musikclub-Team ist da ein großer Coup gelungen, bei dem ein glückliches Händchen sicher mitgespielt hat. „Schon im April haben wir das Konzert mit ihm ausgemacht“, erinnert sich Peter Baumüller.

Randgruppen-Alltag

Anders als viele heimische Künstler punktet Voodoo Jürgens vor allem durch seine nahe an persönlichen Lebenserfahrungen angesiedelten Texte, die mit Schmäh und Poesie gespickt den Alltag diverser Rand unverblümt wiederspiegeln. Auch sonst man im Musikclub nicht untätig. Highlights des schon beinahe ausklingenden Jahres sind die Konzerte von Robb am Samstag, 12. November und Songwriterin Avec mit Support Fox and Bones am Samstag, 26. November, jeweils um 21 Uhr.

Termin

Samstag, 29. Oktober, 21 Uhr; Musikclub, Lembach


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