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LENGAU. Beim Hochwasser 2013 konnte es die Wassermassen nicht zurückhalten, es kam zu Überschwemmungen. In den nächsten Jahren soll das Rückhaltebecken Teichstätt deshalb erweitert werden, in seiner letzten Sitzung bewilligte der Landtag gut eine Million Euro für das Projekt.

Dem Jahrhunderthochwasser 2013 hielt das Rückhaltebecken Teichstätt nicht Stand. bis 2024 wird es erweitert. Foto: GWB

In der Regierungssitzung vom 27. März wurde die Finanzierung zur Erweiterung des Rückhaltebeckens Teichstätt beschlossen. Die dafür benötigten Landesmittel von 1.012.500 Euro werden für die Jahre 2017 bis 2024 freigegeben und können nach Bedarf abgerufen werden, wie der für Hochwasser zuständige Landesrat Elmar Podgorschek berichtet.

Das die Erweiterung dringend nötig ist, zeigte sich beim Jahrhunderthochwasser 2013, das nicht vollständig zurückgehalten werden konnte, wodurch es zu Überschwemmungen in den unterliegenden Gemeinden kam. Ausgelegt ist das Rückhaltebecken Teichstätt mit einem Volumen von 1,4 Millionen Kubikmeter bisher nämlich nur für Hochwasserereignisse des Schwemmbaches bis zu einer 30-jährlichen Eintrittswahrscheinlichkeit.

„Um künftig auch Hochwasserereignisse bis zur 100-jährlichen Eintrittswahrscheinlichkeit schadlos zurückhalten zu können, ist eine Erweiterung des Rückhaltebeckens um rund 970.000 Kubikmeter erforderlich“, erklärt Podgorschek. Die Fertigstellung der Erweiterungsarbeiten ist für Ende 2024 geplant.


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