LEONDING. Die Stadt Leonding trägt die Beschränkungen mit, die Sicherheit und Gesundheit stehen in der viertgrößten Stadt Oberösterreichs an oberster Stelle. Das Rathaus ist seit 16. März für den Parteienverkehr geschlossen, ein Großteil der Belegschaft arbeitet und berät die Leondinger von zuhause aus.

Auch andere öffentliche Einrichtungen, wie Veranstaltungshallen, das Stadtmuseum oder Spielplätze mussten vorübergehend geschlossen werden. Viele Menschen nutzen das schöne Wetter und die Zeit zuhause, um ihren Garten sommerfit zu machen.
Grünschnitt teilweise geöffnet
Damit der Gartenabfall richtig entsorgt werden kann, wird kommenden Donnerstag eine Grünabfallübernahmestelle in Leonding wieder in Betrieb genommen (siehe Infobox unten). Mitarbeiter des Stadtservice werden darauf achten, dass ausreichend Abstand gehalten wird.
Auch die Leondinger Friedhöfe öffneten heute ihre Pforten. „Uns ist bewusst, dass viele Menschen gerade jetzt bei ihren lieben Verstorbenen sein möchten, deshalb haben wir die Friedhöfe wieder geöffnet. Wir wollen die Menschen in Leonding so gut es geht unterstützen und ihnen die Leistungen, die möglich und erlaubt sind, auch zugänglich machen“ so Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek.
Unterstützung bei der Kinderbetreuung bis zum Einkauf
Wer arbeiten muss, kann sich auf die Betreuung seiner Kinder verlassen: Die Leondinger Krabbelstuben, Kindergärten, Horte und Schulen halten einen Notbetrieb aufrecht und kümmern sich um die Jüngsten in der Stadt.
Für den März gibt es auch finanziell nun eine Regelung: „Natürlich wird nur der halbe Betreuungsbeitrag für all jene fällig, die ihre Kinder ab Mitte März aus den Einrichtungen genommen haben“, so Naderer-Jelinek. Für ältere Menschen hat die Stadtverwaltung eine Einkaufshilfe für Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel und Medikamente auf die Beine gestellt, die bis jetzt bereits mehr als 120 Mal in Anspruch genommen wurde.
„In Leonding muss sich niemand alleine fühlen. Gemeinsam mit vielen freiwilligen Privatpersonen und -initiativen helfen wir, wo wir nur können“, ergänzt die Bürgermeisterin.


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